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Foto eines NOX-NH3-Kombisensors (Quelle: Universität Bayreuth, Lehrstuhl für Funktionsmaterialien)

Entwicklung eines kombinierten Ammoniak-Stickoxid- Sensors

Verbrennungsprozesse werden auch künftig in Fahrzeugen, Großmotoren oder Biomasseanlagen relevant sein. Um die Luftqualität zu sichern und gesetzliche Grenzwerte einzuhalten, sind effiziente Abgasnachbehandlungssysteme zur Stickoxidminderung erforderlich, meist basierend auf dem Ammoniak-SCR-Verfahren (SCR = Selektive Katalytische Reduktion). Für die präzise Regelung von SCR-Systemen braucht es Abgassensoren, die Stickoxide und Ammoniak zuverlässig und mit hoher Selektivität detektieren können.

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Projekt

Entwicklung eines leitfadengestützten Prüfverfahrens zur Erfassung des Wirkungsgradverhaltens von Getrieben elektrischer Antriebe– ELEGAnt

Ziel des Projekts ELEGant ist es, ein Prüfverfahren zur Erfassung der Gesamtsystemeffizienz und des Wärmehaushalts von Getrieben aktueller & zukünftiger Elektrofahrzeuge (Elektric Drive Units – EDUs) zu entwickeln und Einzeleinflüsse zu identifizieren.

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Grundkonzept des Forschungsprojekts (Quelle: Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt)

Erhöhung der Ausfallsicherheit in elektrischen Antriebssystemen durch softwarebasierte Diagnose und eine rekonfigurierbare Motorregelung – Antrieb-SDR

Grundprinzip einer Antriebsregelung ist es, Systemgrößen messtechnisch zu erfassen und die am Motor angelegte Spannung auf Basis eines Soll-Ist-Vergleichs der Messgrößen anzupassen. Demnach wird im Falle eines Sensorfehlers oder -ausfalls eine Spannung an den Motor angelegt, die ein nicht vorhersehbares Verhalten des Antriebs zur Folge hat.

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Projekt

Validierung der Eignung von Radarsimulationen für virtuelle Testverfahren im Automobilbereich – VaRaViTA

Zur Verbesserung der Sicherheit im Straßenverkehr ist die Entwicklung von Sicherheits- und Assistenzsystemen für Fahrzeuge essenziell. Für die Verifikation solcher Systeme können in Zukunft im Rahmen des in Europa maßgeblichen Verfahrens Euro NCAP (European New Car Assessment Programme) auch virtuelle Kollisions-Vermeidungs-Tests genutzt werden, weshalb realitätsnahe Simulationslösungen für alle verwendeten Sensorsysteme erforderlich sind.

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Hornantenne mit dielektrischer Linse an Messgerät montiert (Quelle: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Lehrstuhl für Hochfrequenztechnik)

3D-gedruckte Metamaterialstrukturen für Automobilradarsysteme im mm-Wellenbereich – 3DMeta

In diesem Projekt sollte die Leistungsfähigkeit von Automobilradaren im Frequenzbereich von 76-81 GHz mittels einer funktionellen Kuppel (Radom) erhöht werden, um die Sicherheit beim autonomen Fahren zu gewährleisten. Insbesondere der auf dem Stand der Technik vor Projektbeginn begrenzte Gesichtswinkel der Antennen und das damit einhergehende erfassbare Gesichtsfeld sollten vergrößert werden. Hierfür sollten Metamaterialen durch additive Verfahren sowie Laserablation gefertigt werden, die aufgrund ihrer scheinbar auch „unphysikalischen“ Materialeigenschaften, anders als übliche Radome, eine zusätzliche elektromagnetische Funktionalität aufweisen.

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Mitglieder des Forschungsteams: Bernhard Egger, Matthias Stock, Philip Stoll, Valentin Bräutigam (vlnr) (Quelle: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Department Informatik, Lehrstuhl für Graphische Datenverarbeitung, e.solutions GmbH)

Automatische Qualitätssicherung von 3D Visualisierungen im Automobil – 3D AutoQVis

3D-Visualisierungen in Automobilen generieren ihre dynamischen Inhalte über Umfeldsensoren in Kombination mit Kartendaten und Kamerabildern. Kostspielig manuell vordefinierte Testfälle überprüfen diese Benutzeroberflächen. Im Projekt soll ein Werkzeug erstellt werden, das darauf zielt, solche Visualisierungen mittels aktuellster Forschung in den Bereichen Computer Vision und maschinelles Lernen automatisiert zu testen.

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Virtuelle Sensormodelle werden aus Sensordaten von Testfahren gelernt (links) und dann in der Fahrsimulation angewendet (rechts). (Quelle: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg)

Entwicklung von Sensormodellen für virtuelle Testumgebungen anhand von Realdaten und 3D-Rekonstruktionen

Für die Entwicklung und das Testen autonomer Fahrzeugfunktionen ist die virtuelle Fahrsimulation wesentlicher Bestandteil. Die Simulation der Sensorik eines (autonomen) Fahrzeuges spielt dabei eine besondere Rolle. Benötigt wird eine virtuelle Sensorsimulation, die auch die typischen Grenzen und Fehler des Sensors realitätsnah abbildet.

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Forschungsfahrzeug für autonomes Fahren auf Level 5 der TU München (Quelle: Technische Universität München, Professur für Autonome Fahrzeugsysteme)

Planning-informed Perception & Perception-informed Planning – PIP²

Eine zentrale Herausforderung autonomer Fahrzeuge (AF) ist die Sicherheit im Straßenverkehr. Basierend auf der modularen Softwareentwicklung von AFs soll im Forschungsprojekt PIP² der Informationsaustausch zwischen den Modulen Perzeption (Umfeld Wahrnehmung) und Fahrplanung verbessert werden, um die Qualität der Fahrentscheidungen zu erhöhen.

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