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Evaluierungsergebnisse auf Bilddaten öffentlicher koloskopischer Datensammlungen (Kvasir, ETIS Larib, CVC ClinicDB). Grünes Rechteck: bekannte Grundwahrheit, rotes Rechteck: Vorhersage durch KI. (Quelle: Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS, Malteser Waldkrankenhaus St. Marien)

Deep Colonoscopy: Läsionsdetektion mit tiefen Neuronalen Netzen

Darmkrebs zählt zu den häufigsten Krebstodesursachen in der westlichen Welt. Als Vorsorgeuntersuchung wird dafür ab dem fünfzigsten Lebensjahr eine regelmäßige Koloskopie, also eine Darmspiegelung empfohlen. Die Qualität solcher koloskopischer Untersuchungen hängt u. a. stark von der Erfahrung und Aufmerksamkeit der Untersucher ab. Gerade kleine oder flache Polypen können leicht übersehen werden.

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Projekt

Entwicklung eines multisensorischen Systems zur Anlockung und Käfigung von Bienenköniginnen unter Verwendung bioakustischer, -chemischer und physikalischer Lockreize und struktureller Designprinzipien – Q-Trap

Das Auffinden, Markieren, Sperren und Umsetzen der Königin im Bienenvolk ist in der Imkerei essenziell, aber zeitaufwendig und oft erfolglos. Unterbleiben diese Routinen, erschwert dies die Bienenzucht, die Varroa-Kontrolle und führt zu Völkerverlusten mit Folgen für die bestäubungsabhängige Landwirtschaft.

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Schematische Darstellung des Applikationsprinzips zur zirkulären Aufbringung des kollagenbasierten Klebers auf die intestinale Anastomose sowie exemplarische Anwendung am Ex-vivo-Präparat (Quelle: Technische Universität München, Klinik und Poliklinik für Chirurgie TUM Klinikum, Rechts der Isar, PD Dr. Philipp-Alexander Neumann und Dr. med. Kamacay Cira)

Kollagener Biokleber und Vlies zur Reduktion der Anastomosen-Insuffizienz in der Chirurgie (K²RANICH)

Anastomoseninsuffizienzen (AI) zählen nach wie vor zu den schwerwiegendsten Komplikationen der Viszeralchirurgie und sind mit hoher Morbidität, Mortalität und erheblichen Kosten verbunden. Ziel des Projekts K2RANICH war die Entwicklung und präklinische Evaluation kollagener Biomaterialien zur Verbesserung von Stabilität, Dichtigkeit und Heilung intestinaler Anastomosen.

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: Das Prinzip unseres Tests zur Quantifizierung von SARS-CoV-2-neutralisierender Antikörper beruht auf der Fusion von VLPs (Donor VLP) und EVs (Akzeptor EV). VLPs und EVs tragen unterschiedliche Teile eines Enzyms (Nanoluciferase, nLuc) die nach erfolgter Fusion ein funktionales Enzym bilden, welches geeignete Substrate unter Freisetzung von Lichtquanten spaltet. Neutralisierende Antikörper (NAb) verhindern die Fusion von VLP und EV, was zu einer Reduktion der Menge an gebildetem Licht führt. So kann innerhalb weniger Stunden die Konzentration von NAb in Seren gemessen werden. (Quelle: Therawis Diagnostics GmbH, Eximmium Biotechnologies GmbH, Technische Universität München – Institut für Virologie)

Quantifizierung virusneutralisierender Antikörper mittels fusionierender, extrazellulärer Vesikel – NAB-SCREEN

Der Nachweis neutralisierender Antikörper (NAbs) nach Virusinfektion oder Impfung ist entscheidend für die Bewertung des individuellen Immunschutzes sowie für Forschung und Entwicklung neuer Impfstoffe. Die Bestimmung der NAb-Konzentration ist deshalb von hohem diagnostischem Wert, erfordert bisher aber in den meisten Fällen den Einsatz von humanpathogenen Viren, die nur in speziellen Laboren mit hohen biologischen Sicherheitsstufen (S3 nach Gentechnik-Sicherheitsverordnung) erfolgen darf. Das Projekt NAB-SCREEN verfolgte das Ziel, ein sicheres und schnelleres Verfahren zur Messung von NAb im Blut zu entwickeln. Unser neuartiges Testsystem kommt hierbei gänzlich ohne infektiöse Viren aus. Es nutzt Nanopartikel, die Virusproteine und zelluläre Rezeptoren auf ihrer Oberfläche tragen. Die Fusion dieser Partikel kann mit gängigen Messgeräten detektiert werden – NAb verhindern diese spezifisch.

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Projekt

Tribologische Machbarkeitsstudie für CFR-PEEK-Gleitpaarungen in künstlichen Kiefergelenksimplantaten – CFR-PAIR

Um die Versorgungszeit für Patienten mit Bedarf nach künstlichen Kiefergelenken zu minimieren, sollen die Möglichkeiten einer aus carbonfaserverstärktem PEEK (CFR-PEEK) hergestellten Totalendoprothese evaluiert werden. Das additive Fertigungsverfahren Fused Filament Fabrication (FFF) ermöglicht eine Point-of-Care Versorgung und kann damit entscheidend zur Reduktion der Wartezeit beitragen.

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Darstellung des positionierten Implantats inkl. Markierung bei Erprobung am Modell (Quelle: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Lehrstuhl für Photonische Technologien)

Verbesserte Versorgung von Orbitabodenfrakturen durch präzise und individualisierte additiv gefertigte Implantate – HighOrbit

Patientenspezifische Implantate (PSI) zur Versorgung von Orbitafrakturen sind klinisch vorteilhaft, aber aufgrund langer Planungs- und Kommunikationsprozesse von zehn bis vierzehn Tagen bislang kaum etabliert. Diese Verzögerung widerspricht insbesondere der Empfehlung zur frühzeitigen Operation bei Orbitabodenfrakturen. Zudem erfordert die präzise Positionierung der Implantate bisher die Kombination mehrerer Systeme (PSI und Navigation), was die Anwendung weiter erschwert.

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