Das Projekt KI-Re-SCAN-GIPS adressiert eine zentrale Herausforderung im Gipsrecycling: Den zuverlässigen Nachweis und die Quantifizierung von Störstoffen wie Asbest, künstlichen Mineralfasern, silanbasierten Additiven und Papieranteilen.
Zum Schließen des Stoffkreislaufs sind bisher verfügbare Methoden zu langsam, kostenintensiv oder nicht für eine kontinuierliche Prozesskontrolle geeignet. Ziel ist daher die Entwicklung eines Konzepts, das Nahinfrarotspektroskopie (NIRS) mit künstlicher Intelligenz (KI) verbindet. Hierfür werden Referenzproben mit definierten Gehalten hergestellt und durch Laboranalysen validiert. Anschließend erfolgen NIRS-Messungen, die eine robuste Datengrundlage für die Entwicklung von KI-Modellen liefern. Diese Modelle ermöglichen sowohl den qualitativen Nachweis als auch die quanti-tative Bestimmung von Störstoffen – auch bei komplexen Spektren.






