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Projekt

Biophysikalische Charakterisierung von therapeutischen Immunglobulin M ─ TheraM

Therapeutische Antikörper der Klasse IgG gehören zu den erfolgreichsten Medikamenten gegen verschiedene Erkrankungen, wie z. B. Krebs oder virale Infektionen. Aufgrund ihrer Vorteile werden zukünftig auch komplexere Antikörperformate wie IgM, in dem fünf oder sechs Antikörperuntereinheiten verknüpft sind, therapeutisch eingesetzt werden. Für diese werden neue Analysemethoden benötigt. In diesem Projekt werden unter Zuhilfenahme von speziell engineerten IgM-Molekülen Analyseverfahren entwickelt, die es ermöglichen, Antikörper mit multiplen Antigenbindespezifitäten umfassend zu charakterisieren, wobei ein Fokus auf der Analyse der komplexen Glykosylierung liegt.

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DeepMIC – Deep Learning basierte Endoskopnachführung

Deep Learning basierte Endoskopnachführung – DeepMIC

Die minimalinvasive Chirurgie stellt hohe Anforderungen an die Kameraführung, die bislang in der Regel von Assistenzpersonal übernommen wird. Angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels und der steigenden Komplexität chirurgischer Eingriffe besteht ein dringender Bedarf an intelligenten Assistenzsystemen, die den Operateur entlasten und gleichzeitig eine stabile Sicht auf das Operationsfeld gewährleisten. Aktuell verfügbare Assistenzsysteme ermöglichen zwar eine Stabilisierung des Bildes, verlagern aber zusätzliche Aufgaben zum Operateur.

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Antiviraler Wirkmechanismus des DHODH-Inhibitors IMU-838. Die Virusinfektion führt zu einem erhöhten zellulären Sto6wechsel. Dieser kann nicht mehr allein durch Pyrimidin-Recycling gedeckt werden, wodurch das Enzym Dihydroorotatdehydrogenase (DHODH) aktiv wird. Eine Inhibition dieses Enzyms durch IMU-838 führt zu einer Reduktion des zellulären Nukleotidpools, wodurch nicht mehr genügend Bausteine für die Bildung viraler Genome und Transkripte verfügbar sind. Zusätzlich führt die DHODH-Inhibition zu metabolischem Stress, wodurch die angeborene Immunantwort aktiviert wird und so die antivirale Aktivität von IMU-838 unterstützt. Zusätzlich kann die Wirkung durch eine Kombination mit Nukleosidanaloga erhöht werden, welche bei reduziertem Nukleotidpool vermutlich bevorzugt in virale Nukleinsäuren eingebaut werden. (Quelle: Immunic Therapeutics, Immunic AG)

DHODH-Inhibitoren in Kombinationstherapien gegen COVID-19 und weitere klinisch relevante Virusinfektionen – IMU-COVID

Trotz verfügbarer Impfstoffe und zwischenzeitlich zugelassener Therapeutika ist die Entwicklung und Zulassung weiterer Medikamente unerlässlich, um auf etwaige zukünftige Coronavirus-Infektionswellen vorbereitet zu sein. Das Ziel des Kooperationsprojektes IMU-COVID war die Entwicklung potenzieller Medikamente für die Therapie und Prävention der SARS-CoV-2-Infektion.

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Projekt

Die nächste Generation der personalisierten Diagnostik mit KI und NMR ─ Deep Health

Im Rahmen des Projekts werden die Fortschritte der Kernspinresonanz (NMR) und künstlichen Intelligenz kombiniert, um auf Basis von individuellen Stoffwechselprofilen aus Blutproben Gesundheitszustände und Krankheitsrisiken zu identifizieren. Der Schwerpunkt des Projekts liegt auf der Entwicklung eines KI-Basismodells, das die komplexen Muster und Strukturen von NMR-Spektren menschlicher Blutproben versteht. Um dies zu erreichen, wird das Basismodell zunächst mit einer großen Menge an nicht-gelabelten NMR-Daten trainiert. Anschließend erfolgt ein Finetuning, bei dem das Modell gezielt für spezifische Aufgaben nachtrainiert wird, wie etwa die Quantifizierung von Substanzen in Blutproben oder die Extraktion von Gesundheitsinformationen. Damit eröffnet das KI-Basismodell vielfältige Anwendungsmöglichkeiten im Gesundheitsmonitoring bzw. der personalisierten Medizin.

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Energierückgewinnungssystem für die Dampfsterilisation von medizinischen Produkten (Quelle: MMM Group)

Energieeffiziente Aufbereitungseinheiten für Medizinprodukte – effAEMP

Die Aufbereitung von medizinischen Produkten, d. h. von wiederverwendbaren Instrumenten, erfolgt in Reinigungs- und Desinfektionsgeräten (RDG) in Kombination mit Dampfsterilisatoren, die aufgrund der Verwendung von Sattdampf einen hohen Energieverbrauch aufweisen.
Im Rahmen dieses Vorhabens wurde eine technische Methode entwickelt, die auf neuen und existierenden Anlagen angewendet werden kann, den Energiebedarf in der Zentralsterilisation nachhaltig reduziert und die Qualität der Reinigung, Desinfektion und Sterilisation nicht beeinträchtigt.

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Gängige Erregerdiagnostik in der Klinik mit Blutkulturflaschen (Quelle: Technische Universität München Klinikum rechts der Isar, Klinik für Orthopädie und Sportorthopädie)

Entwicklung eines neuartigen Bedside-Sepsis-Schnelltest-Diagnosesystems – BES²D

Im Projekt BES2D wird ein Sepsis-Diagnostiksystem zum schnellen Erregernachweis im Blut entwickelt, um
die Medikation frühzeitig an den Erreger anzupassen, da mit jeder Stunde die Letalität um sieben Prozent
steigt. Hierfür werden Methoden zur Aufkonzentrierung, zum biosensorischen Nachweis und zur Grobtypisierung
entwickelt und in ein Bedside-System integriert.

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Finaler Demonstrator des Implantationssystems mit Implantat (Quelle: Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg, Labor für Medizinprodukte)

Entwicklung eines Orbitabodenimplantats – OrbitaTreat

Als isolierte Orbitabodenfrakturen werden Brüche der dünnen Knochenwand zwischen Augenhöhle (Orbita) und der darunterliegenden Kieferhöhle bezeichnet. Der operative Standard behandelt diese Frakturen durch das Einfügen eines Implantats zwischen Orbitainhalt und der Fraktur. Hierbei kann es beim Schaffen des Zugangs sowie beim Einsetzen der Implantate zu Komplikationen kommen. Zu nennen sind funktionelle Störungen, wie z. B. des Lidschlusses und des Tränentransports, oder, bedingt durch die Druckbelastung des Orbitainhalts währen der Implantation, eine Beeinträchtigung der Sehfähigkeit bis hin zur Erblindung.

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Projekt

Entwicklung neuer Radioimmunkonjugate für die Therapie und diagnostische Bildgebung maligner Erkrankungen – LU-THER

Radioimmuntherapien gelten als vielversprechende und effiziente Behandlungsmethode bei ver-schiedenen Krebserkrankungen, indem sie Tumorzellen zielgerichtet mit energiereicher Strahlung schädigen. Die dabei eingesetzten Immunkonjugate, bestehend aus einem radioaktiven Isotop und einem Antikörper, müssen dabei möglichst passgenau die Tumorzellen erkennen und binden, um gesundes Gewebe nicht zu schädigen und das Risiko von Nebenwirkungen zu minimieren.

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Projekt

Entwicklung neuer Radioimmunkonjugate für die Therapie und diagnostische Bildgebung maligner Erkrankungen – LU-THER

Radioimmuntherapien gelten als vielversprechende und effiziente Behandlungsmethode bei ver-schiedenen Krebserkrankungen, indem sie Tumorzellen zielgerichtet mit energiereicher Strahlung schädigen. Die dabei eingesetzten Immunkonjugate, bestehend aus einem radioaktiven Isotop und einem Antikörper, müssen dabei möglichst passgenau die Tumorzellen erkennen und binden, um gesundes Gewebe nicht zu schädigen und das Risiko von Nebenwirkungen zu minimieren.

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