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	<title>2020 &#8211; Bayerische Transformations- und Forschungsstiftung</title>
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	<title>2020 &#8211; Bayerische Transformations- und Forschungsstiftung</title>
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	<item>
		<title>Mikrowellenunterstütztes Biegen von Quarzglas für die Mikrosystemtechnik (MiWeBiQ)</title>
		<link>https://www.forschungsstiftung.bayern.de/projekt/mikrowellenunterstuetztes-biegen-von-quarzglas-fuer-die-mikrosystemtechnik-miwebiq/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dhana]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2020 13:06:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In der Halbleiterindustrie zählen chemische Gasphasenabscheidung und Ätzprozesse zu den teuersten Einzelschritten der gesamten Prozesskette. Die Hardwarevoraussetzung für diese Prozesse sind aus Quarzglas bestehende Reaktoren. Deren Maßhaltigkeit und Herstellkosten stoßen mit wachsenden Waferabmessungen (300 - 450 mm) bereits jetzt an die Grenzen des Machbaren. Im Projekt wurde deshalb ein neues Biegeverfahren unter Nutzung von Mikrowellen untersucht, um Quarzglasplatten mit deutlich höherer Präzision verformen zu können. Zusätzlich soll die dann mögliche maschinelle Fertigung zu kleineren Fertigungstoleranzen und damit zu höheren Ausbeuten führen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<pre class="wp-block-verse">In der Halbleiterindustrie zählen chemische Gasphasenabscheidung und Ätzprozesse zu den teuersten Einzelschritten der gesamten Prozesskette. Die Hardwarevoraussetzung für diese Prozesse sind aus Quarzglas bestehende Reaktoren. Deren Maßhaltigkeit und Herstellkosten stoßen mit wachsenden Waferabmessungen (300 - 450 mm) bereits jetzt an die Grenzen des Machbaren. Im Projekt wurde deshalb ein neues Biegeverfahren unter Nutzung von Mikrowellen untersucht, um Quarzglasplatten mit deutlich höherer Präzision verformen zu können. Zusätzlich soll die dann mögliche maschinelle Fertigung zu kleineren Fertigungstoleranzen und damit zu höheren Ausbeuten führen.</pre>



<p>Der Einsatz von Mikrowellen zum Erwärmen ist eine bereits bei anderen Gläsern etablierte Methode. Im Unterschied dazu besteht das Gefüge von Quarzglas bei Raumtemperatur aus α-Quarz. Erst bei etwa 700 °C konvertiert dieses α-Quarz zu β-Quarz mit entscheidender Bedeutung für die vorliegende Anwendung. Hier verändert das Quarzglas seine Transmissionseigenschaften, was einen starken Anstieg der Absorption von Mikrowellenstrahlung bedeutet.</p>



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<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2020-10-01.jpg" data-lbwps-width="768" data-lbwps-height="432" data-lbwps-srcsmall="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2020-10-01.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="768" height="432" data-id="5092" src="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2020-10-01.jpg" alt="Einstufiges Biegen von Glas (Quelle: Vogelsberger Quarzglastechnik Klaus-Dieter Kindl GmbH Hauzenberg) " class="wp-image-5092"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Einstufiges Biegen von Glas (Quelle: Vogelsberger Quarzglastechnik Klaus-Dieter Kindl GmbH Hauzenberg) </figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2020-10-02.jpg" data-lbwps-width="1653" data-lbwps-height="654" data-lbwps-srcsmall="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2020-10-02-1024x405.jpg"><img decoding="async" width="1653" height="654" data-id="5090" src="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2020-10-02.jpg" alt="Abstrahlcharakteristik der entwickelten Fächerhornantenne (Quelle: Dr. M. Reichmann, Muegge GmbH Reichelsheim)" class="wp-image-5090" srcset="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2020-10-02.jpg 1653w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2020-10-02-1024x405.jpg 1024w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2020-10-02-768x304.jpg 768w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2020-10-02-1536x608.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1653px) 100vw, 1653px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Abstrahlcharakteristik der entwickelten Fächerhornantenne (Quelle: Dr. M. Reichmann, Muegge GmbH Reichelsheim)</figcaption></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">links: Einstufiges Biegen von Glas (Quelle: Vogelsberger Quarzglastechnik Klaus-Dieter Kindl GmbH Hauzenberg) <br>rechts: Abstrahlcharakteristik der entwickelten Fächerhornantenne (Quelle: Dr. M. Reichmann, Muegge GmbH Reichelsheim)</figcaption></figure>
</div></div>



<p>Im Projekt wurde deshalb ein Demonstrator entwickelt, der die Möglichkeit eines zweistufigen Prozesses bietet. Der erste Schritt beinhaltet ein autogenes und dabei definiertes Erhitzen der Quarzplatte mit Linien-Gasbrennern. Die autogene Vorwärmung erfolgt mit einem Gasgemisch aus Wasserstoff und Sauerstoff, um Adsorbate am Quarzglas für dessen spätere Verwendung zu vermeiden. Im zweiten Schritt erfolgt das Aufheizen mittels Mikrowellen bis zur Biegetemperatur. Kernelement für diesen Schritt ist der verwendete Mikrowellengenerator, der ein Magnetron ansteuert. Dieses liefert Mikrowellen mit einer Frequenz von 2,45 GHz und einer Mikrowellenleistung von bis zu 1250 W.</p>



<p>Um die Mikrowellenleistung an der Oberfläche des Quarzglases auch optimal einkoppeln zu können, erfolgte eine Simulation der Mikrowellenantenne mit der Software Comsol in einer Multiphysik-Simulationsumgebung. Diese Simulation brachte Aussagen zur Intensitäts-verteilung des elektromagnetischen Feldes und letztlich für die Erwärmung der Quarzglasplatte.</p>



<p>Es wurden drei Geometrien von Mikrowellenantennen mit am Antennenaustritt zunehmend steigender Mikrowellenleistung (Faktor 10 für eine Fächerhornantenne) erprobt. Ein weiterer Steigerungsfaktor 10 wird bei Einschnürung der Mikrowellenantenne auf den unmittelbaren Biegebereich erwartet.</p>



<p>Die Temperaturmessung während der autogenen Vorwärmung des Quarzglases erfolgte strahlungspyrometrisch. Das beim Transfer in die Mikrowellenaufheizposition verstreichende Zeitfenster wird dabei genutzt, um die Mikrowellen im Innern der Quarzplatte absorbieren zu lassen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Entwicklung eines Labormusters für eine innovative Melt-Electro-Writing Anlage</title>
		<link>https://www.forschungsstiftung.bayern.de/projekt/entwicklung-eines-labormusters-fuer-eine-innovative-melt-electro-writing-anlage/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dhana]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2020 18:52:43 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.forschungsstiftung-dev.bayern.de/?post_type=projekt&#038;p=3587</guid>

					<description><![CDATA[Ziel des Kleinprojektes war die Entwicklung eines Labormusters einer Melt-Electro-Writing(MEW) -Anlage, die über ein im Vergleich zu herkömmlichen MEW-Anlagen invertierte Kinematik angesteuert wird.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<pre class="wp-block-verse">Ziel des Kleinprojektes war die Entwicklung eines Labormusters einer Melt-Electro-Writing(MEW) -Anlage, die über ein im Vergleich zu herkömmlichen MEW-Anlagen invertierte Kinematik angesteuert wird.
</pre>



<p>Die strategische Bedeutung dieses Vorhabens liegt darin, den bisher hauptsächlich im Labor vorkommenden MEW-Prozess so zu optimieren, dass dieser sich zu einem späteren Zeitpunkt durch eine MEW-Anlage in der Industrie etablieren kann. Aus diesem Grund sollte das Labormuster aus Komponenten einer Fused-Deposition-Modeling (FDM)-Anlage abgeleitet werden, um die Verwendung von bereits in der Industrie etablierten Komponenten und Prozessschritten an Stelle von Laborkomponenten zu ermöglichen.</p>



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<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1426_01.jpg" data-lbwps-width="700" data-lbwps-height="370" data-lbwps-srcsmall="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1426_01.jpg"><img decoding="async" width="700" height="370" data-id="3546" src="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1426_01.jpg" alt="Exemplarische Auswahl der mittels des entwickelten Labormusters hergestellten MEW-Strukturen (Quelle: Technische Universität München, Lehrstuhl für Medizintechnische Materialien und Implantate)

" class="wp-image-3546"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Exemplarische Auswahl der mittels des entwickelten Labormusters hergestellten MEW-Strukturen (Quelle: Technische Universität München, Lehrstuhl für Medizintechnische Materialien und Implantate)

</figcaption></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">Exemplarische Auswahl der mittels des entwickelten Labormusters hergestellten MEW-Strukturen (Quelle: Technische Universität München, Lehrstuhl für Medizintechnische Materialien und Implantate)</figcaption></figure>
</div></div>



<p>Nach Entwicklung und Umsetzung des Anlagenkonzeptes wurde durch Parameterstudien ein stabiler MEW-Prozess ermöglicht. Die so entstandenen Scaffolds, welche in Auflösung und Größenordnung den Ergebnissen herkömmlicher MEW-Prozesse entsprechen, zeigten in der Validierung ein gutes Zellanwachsverhalten, was die Eignung des entwickelten Labormusters für die Fertigung von Scaffolds für das Tissue Engineering bestätigt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Evaluierung neuer Methoden der Proteinanalytik in Formulierungen</title>
		<link>https://www.forschungsstiftung.bayern.de/projekt/evaluierung-neuer-methoden-der-proteinanalytik-in-formulierungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dhana]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2020 18:33:12 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.forschungsstiftung-dev.bayern.de/?post_type=projekt&#038;p=3573</guid>

					<description><![CDATA[Bislang basiert die Formulierungsentwicklung für Proteintherapeutika weitgehend auf Daten zeitabhängiger Stabilitätsstudien. Dieser Ansatz ist zeit- und kostenintensiv und erfordert große Mengen an Protein. In diesem Projekt wurden daher innovative biophysikalische Methoden hinsichtlich ihrer Vorhersagekraft für die Formulierungsoptimierung in Kombination mit modernen Bioinformatik-Algorithmen evaluiert. Das Ziel ist es, zeitabhängige Stabilitätsstudien weitgehend zu ersetzen.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<pre class="wp-block-verse">Bislang basiert die Formulierungsentwicklung für Proteintherapeutika weitgehend auf Daten zeitabhängiger Stabilitätsstudien. Dieser Ansatz ist zeit- und kostenintensiv und erfordert große Mengen an Protein. In diesem Projekt wurden daher innovative biophysikalische Methoden hinsichtlich ihrer Vorhersagekraft für die Formulierungsoptimierung in Kombination mit modernen Bioinformatik-Algorithmen evaluiert. Das Ziel ist es, zeitabhängige Stabilitätsstudien weitgehend zu ersetzen.</pre>



<p>Mit diesen Methoden sollten geeignete biophysikalische Parameter identifiziert werden, die mit den Ergebnissen aus zeitabhängigen Stabilitätsstudien korreliert werden können. Dieses Pilotprojekt sollte damit ein zukünftiges größeres Projekt vorbereiten, in dem die Auswahl der Formulierungsbestandteile und die Formulierungsentwicklung durch Bestimmung spezifischer Kenngrößen in Verbindung mit bioinformatischen Analysen drastisch beschleunigt und optimiert werden soll.</p>



<div class="wp-block-uagb-container highlightbox uagb-block-38bda488 alignfull uagb-is-root-container"><div class="uagb-container-inner-blocks-wrap">
<figure class="wp-block-gallery aligncenter has-nested-images columns-default has-lightbox wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1402_01.jpg" data-lbwps-width="1395" data-lbwps-height="800" data-lbwps-srcsmall="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1402_01-1024x587.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1395" height="800" data-id="3557" src="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1402_01.jpg" alt="Korrelationen zwischen den HPLC Analysen der zeitabhängigen Lagerungsstudien und der DSC Analyse der thermalen Entfaltung von Rituximab®. Rote Linien: Einteilung der Methoden in Blöcke. Rote Boxen: Korrelationen zwischen der biophysikalischen Methode DSC und den HPLC Methoden. (Quelle: K. Kemter, LEUKOCARE AG)

" class="wp-image-3557" srcset="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1402_01.jpg 1395w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1402_01-1024x587.jpg 1024w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1402_01-768x440.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1395px) 100vw, 1395px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Korrelationen zwischen den HPLC Analysen der zeitabhängigen Lagerungsstudien und der DSC Analyse der thermalen Entfaltung von Rituximab®. Rote Linien: Einteilung der Methoden in Blöcke. Rote Boxen: Korrelationen zwischen der biophysikalischen Methode DSC und den HPLC Methoden. (Quelle: K. Kemter, LEUKOCARE AG)

</figcaption></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">Korrelationen zwischen den HPLC Analysen der zeitabhängigen Lagerungsstudien und der DSC Analyse der thermalen Entfaltung von Rituximab®. Rote Linien: Einteilung der Methoden in Blöcke. Rote Boxen: Korrelationen zwischen der biophysikalischen Methode DSC und den HPLC Methoden. (Quelle: K. Kemter, LEUKOCARE AG)</figcaption></figure>
</div></div>



<p>Zunächst wurden die anzuwendenden biophysikalischen Methoden zur Analyse der konformationellen sowie der kolloidalen Stabilität für zwei therapeutische Antikörper implementiert und die Abhängigkeit der Parameter von der Formulierungsumgebung analysiert. Danach wurden diese Antikörper in selektierten, sehr gut bzw. schlecht stabilisierenden Formulierungen hinsichtlich bestimmter biophysikalischer Parameter untersucht. Parallel wurden traditionelle, zeitabhängige Stabilitätsstudien durchgeführt. Die bioinformatische Analyse von Korrelationen zwischen den Ergebnissen der zeitabhängigen Studien und der biophysikalischen Parameter ergaben relevante und teilweise überraschende Korrelationen, z. B. zwischen Parametern, die die thermodynamische Stabilität beschreiben und SEC-HPLC-Parametern von zeitabhängigen Stabilitätsstudien, deren Vorhersagepotenzial in einem Folgeprojekt weiter evaluiert werden soll.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Akustik zur Messung von Frequenzen in Optikmaschinen – AMFO</title>
		<link>https://www.forschungsstiftung.bayern.de/projekt/akustik-zur-messung-von-frequenzen-in-optikmaschinen-amfo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dhana]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2020 18:18:57 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.forschungsstiftung-dev.bayern.de/?post_type=projekt&#038;p=3535</guid>

					<description><![CDATA[Bei der Fertigung hochwertiger Oberflächen für optische Bauteile stellen mittelfrequente Fehler ein besonderes Problem dar, da sie nicht durch nachfolgende Prozessschritte entfernt werden können und nicht ohne Weiteres durch eine Anpassung der Prozessparameter kompensierbar sind. Zudem sind sie erst nach Durchführung der einzelnen Prozessschritte klar erkennbar. Durch die Anwendung von akustischer Sensorik innerhalb von Werkzeugmaschinen ist es möglich, im Speziellen diese Fehler, aber auch andere ungünstige Situationen im Verarbeitungsprozess, zu erkennen. Weiterhin ist es denkbar, Rückschlüsse auf den Zustand der Maschine und auf voraussichtlich auftretende Ausfälle der Maschine durch Veränderungen innerhalb des Frequenzspektrums zu ziehen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<pre class="wp-block-verse">Bei der Fertigung hochwertiger Oberflächen für optische Bauteile stellen mittelfrequente Fehler ein besonderes Problem dar, da sie nicht durch nachfolgende Prozessschritte entfernt werden können und nicht ohne Weiteres durch eine Anpassung der Prozessparameter kompensierbar sind. Zudem sind sie erst nach Durchführung der einzelnen Prozessschritte klar erkennbar. Durch die Anwendung von akustischer Sensorik innerhalb von Werkzeugmaschinen ist es möglich, im Speziellen diese Fehler, aber auch andere ungünstige Situationen im Verarbeitungsprozess, zu erkennen. Weiterhin ist es denkbar, Rückschlüsse auf den Zustand der Maschine und auf voraussichtlich auftretende Ausfälle der Maschine durch Veränderungen innerhalb des Frequenzspektrums zu ziehen.</pre>



<p>Eine Herausforderung für die Optikindustrie ist die prozesssichere Herstellung von hochpräzisen, anspruchsvoll zu fertigenden und kundenindividuellen optischen Komponenten. Wesentliches Merkmal für die Qualität von Präzisionsoptiken ist vorrangig die Einhaltung der Toleranzen bezüglich Formabweichung [µm] und Rauheit [nm]. Sogar leichte Schwingungen während der Bearbeitungsprozesse in Optikmaschinen können zu Fehlern auf der Oberfläche optisch wirksamer Bauteile führen.</p>



<div class="wp-block-uagb-container highlightbox uagb-block-38bda488 alignfull uagb-is-root-container"><div class="uagb-container-inner-blocks-wrap">
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<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1385_01.jpg" data-lbwps-width="1500" data-lbwps-height="2000" data-lbwps-srcsmall="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1385_01-768x1024.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1500" height="2000" data-id="3504" src="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1385_01.jpg" alt="Mikrofon an einer Werkzeugspindel im Schleifprozess (Quelle: Technische Hochschule Deggendorf, Institut für Präzisionsbearbeitung und Hochfrequenztechnik)

" class="wp-image-3504" srcset="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1385_01.jpg 1500w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1385_01-768x1024.jpg 768w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1385_01-960x1280.jpg 960w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1385_01-1152x1536.jpg 1152w" sizes="auto, (max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Mikrofon an einer Werkzeugspindel im Schleifprozess (Quelle: Technische Hochschule Deggendorf, Institut für Präzisionsbearbeitung und Hochfrequenztechnik)

</figcaption></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">Mikrofon an einer Werkzeugspindel im Schleifprozess (Quelle: Technische Hochschule Deggendorf, Institut für Präzisionsbearbeitung und Hochfrequenztechnik)</figcaption></figure>
</div></div>



<p>Zielsetzung des Vorhabens war die Entwicklung einer Mess- und Analyse-Methode, die die Erkennung von Fehlern und Störungen mittels akustischer Sensoren (Mikrofonen) innerhalb von Werkzeugmaschinen und im Verarbeitungsprozess ermöglicht.</p>



<p>Im Rahmen des Projektes wurde ein programmierbares Aufnahmesystem gebaut, das in einem breiten Frequenzband und unter spezifischen Umgebungsbedingungen die Aufnahme von akustischen Signalen erlaubt. Die Versuche wurden an mehreren Fertigungsmaschinen durchgeführt mit dem Ziel, Besonderheiten bei MSFE(mittelfrequente Fehler)-kritischen Frequenzen und in Frequenzbändern, die den Zustand der Maschine anzeigen, festzustellen. Basierend auf den gemachten Aufnahmen wurden die Werte (Frequenz, Amplituden, Korrelationskoeffizienten, Lautstärke) auf Möglichkeiten zur Charakterisierung untersucht.</p>



<p>Es wurden die Grundlagen zum Zugriff auf die akustischen Emissionen einer Optikbearbeitungsmaschine entwickelt. Die Analyse der akustischen Emission mittels Korrelationskoeffizient in bestimmten Frequenzbereichen ermöglicht es, Änderungen zum Maschinenzustand zu beobachten. Bisher konnte die entwickelte Sensorik noch nicht zur Erkennung von Spindeldrehfrequenzen beim Bearbeitungsprozess im Kontakt mit dem Glas, bei dem maßgeblich MSFE entsteht, herangezogen werden. Weitere Untersuchen sollen diesen Einsatzbereich erschließen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>RNAi und CRISPR: Leistungsvergleich und Anwendungsleitfaden</title>
		<link>https://www.forschungsstiftung.bayern.de/projekt/rnai-und-crispr-leistungsvergleich-und-anwendungsleitfaden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dhana]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2020 12:56:29 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.forschungsstiftung-dev.bayern.de/?post_type=projekt&#038;p=3318</guid>

					<description><![CDATA[Die Erforschung der Funktion menschlicher Gene ist ein Schwerpunkt der biomedizinischen Grundlagenforschung und liefert essenzielle Ansatzpunkte bei der Entwicklung neuer Medikamente.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<pre class="wp-block-verse">Die Erforschung der Funktion menschlicher Gene ist ein Schwerpunkt der biomedizinischen Grundlagenforschung und liefert essenzielle Ansatzpunkte bei der Entwicklung neuer Medikamente.</pre>



<p>Mit RNAi und CRISPR stehen zwei unterschiedliche Methoden zur Gen-Funktionsanalyse zur Verfügung. Beide Methoden können die Genexpression unterdrücken, wobei RNAi auf Ebene der mRNA wirkt und beim CRISPR-Verfahren die DNA editiert wird. Technisch unterscheiden sich die Ansätze grundsätzlich und liefern oft widersprüchliche Ergebnisse. Ein Ziel des Projekts ist, mit einer vergleichenden Leistungsprüfung die Grenzen der beiden Methoden aufzuzeigen, sinnvolle Kombinationen vorzuschlagen und Nutzern einen Leitfaden zum sinnvollen Einsatz der Verfahren zur Verfügung zu stellen.</p>



<div class="wp-block-uagb-container highlightbox uagb-block-38bda488 alignfull uagb-is-root-container"><div class="uagb-container-inner-blocks-wrap">
<figure class="wp-block-gallery aligncenter has-nested-images columns-default is-cropped has-lightbox wp-block-gallery-5 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1286_01.jpg" data-lbwps-width="1500" data-lbwps-height="2125" data-lbwps-srcsmall="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1286_01-723x1024.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1500" height="2125" data-id="3293" src="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1286_01.jpg" alt="Abb. 1A: fluoreszenzmikroskopische Aufnahmen von Zellen in denen das Gen INCENP mittels RNAi dereguliert wurde. Die obere Bildreihe zeigt unbehandelte Kontrollzellen (Zellkerne blau, Zytoplasma orange). Die behandelten Zellen und Zellkerne (untere Bildreihe) zeigt Zellen, die in Anzahl, Größe und Morphologie signifikant verändert sind Abb. 1B: fluoreszenzmikroskopische Aufnahmen von Zellen in denen das Gen INCENP mittels CRISPR dereguliert wurde. Gegenüber den Kontrollzellen in der oberen Bildreihe sind nur wenige Zellen und Zellkerne bezüglich Größe und Morphologie verändert. Die überwiegende Anzahl der Zellen wurden von CRISPR nicht editiert Abb. 1C: Multiparametrische automatisierte Bildanalyse von Zellen in denen INCENP mit siPOOLs dereguliert wurde. 30 Parameter generieren für unbehandelte Zellen (rote Graphen) und behandelte Zellen (blaue Graphen) signifikante Profile. (Quelle: siTOOLs Biotech GmbH)" class="wp-image-3293" srcset="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1286_01.jpg 1500w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1286_01-723x1024.jpg 723w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1286_01-904x1280.jpg 904w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1286_01-768x1088.jpg 768w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1286_01-1084x1536.jpg 1084w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1286_01-1446x2048.jpg 1446w" sizes="auto, (max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Abb. 1A: fluoreszenzmikroskopische Aufnahmen von Zellen in denen das Gen INCENP mittels RNAi dereguliert wurde. Die obere Bildreihe zeigt unbehandelte Kontrollzellen (Zellkerne blau, Zytoplasma orange). Die behandelten Zellen und Zellkerne (untere Bildreihe) zeigt Zellen, die in Anzahl, Größe und Morphologie signifikant verändert sind Abb. 1B: fluoreszenzmikroskopische Aufnahmen von Zellen in denen das Gen INCENP mittels CRISPR dereguliert wurde. Gegenüber den Kontrollzellen in der oberen Bildreihe sind nur wenige Zellen und Zellkerne bezüglich Größe und Morphologie verändert. Die überwiegende Anzahl der Zellen wurden von CRISPR nicht editiert Abb. 1C: Multiparametrische automatisierte Bildanalyse von Zellen in denen INCENP mit siPOOLs dereguliert wurde. 30 Parameter generieren für unbehandelte Zellen (rote Graphen) und behandelte Zellen (blaue Graphen) signifikante Profile. (Quelle: siTOOLs Biotech GmbH)</figcaption></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption"><em>Abb. 1A: fluoreszenzmikroskopische Aufnahmen von Zellen in denen das Gen INCENP mittels RNAi dereguliert wurde. Die obere Bildreihe zeigt unbehandelte Kontrollzellen (Zellkerne blau, Zytoplasma orange). Die behandelten Zellen und Zellkerne (untere Bildreihe) zeigt Zellen, die in Anzahl, Größe und Morphologie signifikant verändert sind Abb. 1B: fluoreszenzmikroskopische Aufnahmen von Zellen in denen das Gen INCENP mittels CRISPR dereguliert wurde. Gegenüber den Kontrollzellen in der oberen Bildreihe sind nur wenige Zellen und Zellkerne bezüglich Größe und Morphologie verändert. Die überwiegende Anzahl der Zellen wurden von CRISPR nicht editiert Abb. 1C: Multiparametrische automatisierte Bildanalyse von Zellen in denen INCENP mit siPOOLs dereguliert wurde. 30 Parameter generieren für unbehandelte Zellen (rote Graphen) und behandelte Zellen (blaue Graphen) signifikante Profile. (Quelle: siTOOLs Biotech GmbH)</em></figcaption></figure>
</div></div>



<p>In einer Zusammenarbeit zwischen dem Münchner Biotech Unternehmen SiTOOLs Biotech GmbH und Prof Dr. H. Leonhardt (LMU München) wurden siRNAs und CRISPR-Reagenzien an einer Auswahl von Genen systematisch getestet und die Ergebnisse bioinformatisch ausgewertet.</p>



<p>Dazu wurden kultivierte Zellen nach Behandlung mit den Testreagenzien auf einem automatisierten Fluoreszenzmikroskop untersucht. Auf Basis einer multiplexen Analyse mit parallel ausgelesenen Fluoreszenzfarbstoffen konnte durch bioinformatische Auswertung das Ansprechverhalten der Zellen auf die Reagenzien als spezifische Signatur miteinander verglichen werden.</p>



<p>Während siRNAs mit hoher Effizienz beinahe jede Zelle treffen, wird mit CRISPR eine sehr niedrige Penetranz erreicht. Da in gemischten Zellpopulationen spezifische zelluläre Antworten nicht nachweisbar sind, müssen monoklonale Zellen erzeugt werden, die erst nach aufwendiger Selektion und Expansion funktionell untersucht werden können.</p>



<p>Zusammenfassend sind einzeln eingesetzte siRNAs nicht in der Lage, verlässlich spezifische Gene zu deregulieren, um auf deren Funktion zu schließen. Durch die Nutzung komplexer siRNA-Mischungen (siPOOLs) werden off-target-Effekte signifikant reduziert, aber nicht vollständig ausgeschlossen. CRISPR bedarf aufgrund von Adaptation zusätzlicher Kontrollexperimente.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sub-Zero-Emissions-Dieselmotor (S-ZED)</title>
		<link>https://www.forschungsstiftung.bayern.de/projekt/sub-zero-emissions-dieselmotor-s-zed/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dhana]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2020 17:12:05 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.forschungsstiftung-dev.bayern.de/?post_type=projekt&#038;p=3280</guid>

					<description><![CDATA[Oxymethylenether als sauerstoffhaltige, synthetische Kraftstoffe ermöglichen eine signifikante Absenkung der Emissionen eines Dieselmotors. In Verbindung mit einer CO2-neutralen Herstellung bieten sie eine vielversprechende Möglichkeit für eine nachhaltige Sicherung der Mobilität.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<pre class="wp-block-verse">Oxymethylenether als sauerstoffhaltige, synthetische Kraftstoffe ermöglichen eine signifikante Absenkung der Emissionen eines Dieselmotors. In Verbindung mit einer CO2-neutralen Herstellung bieten sie eine vielversprechende Möglichkeit für eine nachhaltige Sicherung der Mobilität.</pre>



<p>In diesem Projekt wurde das Potenzial des alternativen Kraftstoffs Oxymethylenether (OME) zu Schadstoffemissionen unterhalb des Umgebungsniveaus (Sub-Zero-Emissions) im Nutzfahrzeug-Dieselmotor untersucht. Wegbereiter hierfür ist die rußfreie Verbrennung von OME, die den Zielkonflikt zwischen Ruß- und Stickoxidemissionen herkömmlicher Dieselkraftstoffe auflöst. Damit sind innermotorische Maßnahmen zur Stickoxidreduktion möglich, die in Kombination mit aktuellen Abgasnachbehandlungssystemen zu niedrigstem Schadstoffausstoß führen.</p>



<div class="wp-block-uagb-container highlightbox uagb-block-38bda488 alignfull uagb-is-root-container"><div class="uagb-container-inner-blocks-wrap">
<figure class="wp-block-gallery aligncenter has-nested-images columns-default is-cropped has-lightbox wp-block-gallery-6 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1266_03.jpg" data-lbwps-width="1500" data-lbwps-height="1500" data-lbwps-srcsmall="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1266_03-1024x1024.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1500" height="1500" data-id="3246" src="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1266_03.jpg" alt="Optisch zugänglicher Einzylinderforschungsmotor und Bildaufnahmen der rußenden Verbrennung von Diesel und der rußfreien Verbrennung von OME (mit identischen Belichtungseinstellungen wie im Dieselbetrieb und mit 100-fach verstärkter Belichtung) (Quelle: Technische Universität München, Lehrstuhl für Verbrennungskraftmaschinen)" class="wp-image-3246" srcset="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1266_03.jpg 1500w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1266_03-1024x1024.jpg 1024w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1266_03-1280x1280.jpg 1280w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1266_03-500x500.jpg 500w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1266_03-768x768.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Optisch zugänglicher Einzylinderforschungsmotor und Bildaufnahmen der rußenden Verbrennung von Diesel und der rußfreien Verbrennung von OME (mit identischen Belichtungseinstellungen wie im Dieselbetrieb und mit 100-fach verstärkter Belichtung) (Quelle: Technische Universität München, Lehrstuhl für Verbrennungskraftmaschinen)</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1266_01.jpg" data-lbwps-width="542" data-lbwps-height="918" data-lbwps-srcsmall="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1266_01.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="542" height="918" data-id="3271" src="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1266_01.jpg" alt="Nutzfahrzeugmotor mit Abgasnachbehandlung mit Sondermesstechnik und Sub-Zero-Demonstration im OME-Betrieb (Quelle: Technische Universität München, Lehrstuhl für Verbrennungskraftmaschinen)" class="wp-image-3271" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Nutzfahrzeugmotor mit Abgasnachbehandlung mit Sondermesstechnik und Sub-Zero-Demonstration im OME-Betrieb (Quelle: Technische Universität München, Lehrstuhl für Verbrennungskraftmaschinen)</figcaption></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption"><em>links: Optisch zugänglicher Einzylinderforschungsmotor und Bildaufnahmen der rußenden Verbrennung von Diesel und der rußfreien Verbrennung von OME (mit identischen Belichtungseinstellungen wie im Dieselbetrieb und mit 100-fach verstärkter Belichtung) (Quelle: Technische Universität München, Lehrstuhl für Verbrennungskraftmaschinen) </em><br><em>rechts: Nutzfahrzeugmotor mit Abgasnachbehandlung mit Sondermesstechnik und Sub-Zero-Demonstration im OME-Betrieb (Quelle: Technische Universität München, Lehrstuhl für Verbrennungskraftmaschinen)</em></figcaption></figure>
</div></div>



<p>Ziel war es, eine solche Demonstration am Nutzfahrzeugmotor durchzuführen. Neben den über die Gesetzgebung reglementierten Emissionen sollten auch (bisher) nicht reglementierte Schadstoffe untersucht werden. Als Voraussetzung hierfür galt die Entwicklung neuer Analysemethoden. Zudem ist für einen zukünftigen Einsatz von OME als Kraftstoff eine Qualitätssicherung des Kraftstoffs notwendig.</p>



<p>Als Versuchsträger diente ein für das Projekt umgerüsteter, optisch zugänglicher Einzylinderforschungsmotor, mit dem die Verbrennung von OME charakterisiert und alternative Konzepte zur Abgasnachbehandlung untersucht wurden. Außerdem wurde ein Nutzfahrzeugmotor mit modularer Abgasnachbehandlung aufgebaut, um die Betriebsstrategie für OME zu applizieren und damit die Potenziale der rußfreien Verbrennung auszuschöpfen.</p>



<p>Im stationären und transienten Testzyklus wurden im OME-Betrieb die Nachweisgrenzen der Messgeräte erreicht, wodurch die Emissionsniveaus nicht mehr signifikant vom Umgebungsniveau unterschieden werden konnten.</p>



<p>Voraussetzung für den Sub-Zero-Motor ist eine betriebswarme Abgasnachbehandlung. Daher wurden zusätzlich Maßnahmen zur Reduktion der Kaltstartphase durch einen elektrisch beheizbaren Katalysator in Kombination mit Fuel Dosing untersucht.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>POF_Mem: POF-Foulingsensor für Membranen zur Wasseraufbereitung</title>
		<link>https://www.forschungsstiftung.bayern.de/projekt/pof_mem-pof-foulingsensor-fuer-membranen-zur-wasseraufbereitung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dhana]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2020 17:07:23 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.forschungsstiftung-dev.bayern.de/?post_type=projekt&#038;p=3277</guid>

					<description><![CDATA[In diesem Projekt wurde ein faseroptischer Sensor zur Detektion von Ablagerungen in membranbasierten Wasseraufbereitungsanlagen entwickelt und daraus eine adaptive Prozesssteuerung abgeleitet.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<pre class="wp-block-verse">In diesem Projekt wurde ein faseroptischer Sensor zur Detektion von Ablagerungen in membranbasierten Wasseraufbereitungsanlagen entwickelt und daraus eine adaptive Prozesssteuerung abgeleitet.</pre>



<p>In membranbasierten Wasseraufbereitungsanlagen bringen Ablagerungen (sog. Membran-Fouling) enorme Herausforderungen mit sich – dies betrifft Prävention und Reinigung sowie Membranversagen und den darauf resultierenden Anlagenstillstand. Trotz der Jahrzehnte andauernden wissenschaftlichen Bemühungen zur Charakterisierung und Vermeidung von Fouling existierte bisher keine verlässliche Prognosemöglichkeit oder Sensortechnologie zur frühzeitigen Erfassung. Für eine effiziente Vermeidung von Ablagerungen ist diese Grundlage jedoch unerlässlich.</p>



<div class="wp-block-uagb-container highlightbox uagb-block-38bda488 alignfull uagb-is-root-container"><div class="uagb-container-inner-blocks-wrap">
<figure class="wp-block-gallery aligncenter has-nested-images columns-default is-cropped has-lightbox wp-block-gallery-7 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1265_01.jpg" data-lbwps-width="1500" data-lbwps-height="597" data-lbwps-srcsmall="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1265_01-1024x408.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1500" height="597" data-id="3269" src="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1265_01.jpg" alt="" class="wp-image-3269" srcset="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1265_01.jpg 1500w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1265_01-1024x408.jpg 1024w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1265_01-768x306.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">links: Modulares Kreislaufsystem für Warmwasser- oder Mikrowellenerwärmung; rechts: Simulationsmodell der 915 MHz Cavity bei der Zieltemperatur 44 °C (Quelle: Keylab Glastechnologie – Universität Bayreuth)</figcaption></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption"><em>Links oben: Membranwickelmodul mit Fasersensor. Links unten: Wechselwirkungen des Lichtsignals mit Ablagerungen. Rechts: Membrananlage zur Wasserentsalzung (Quelle: TU München, AG Wassertechnologie)</em></figcaption></figure>
</div></div>



<p>Eine fortschrittliche Prozessgestaltung auf Basis einer frühzeitigen Detektion von Fouling in industriellen Anlagen wurde im Rahmen dieses Projekts mit einem minimalinvasiven Fasersensor ermöglicht. Der Sensor basiert auf einer Polymeroptischen Faser (POF). Gewöhnlich werden solche Fasern für die Datenübertragung verwendet. Im Vergleich zu Glasfasern weisen POF jedoch ein stark vereinfachtes Handling auf. Durch Modifikationen des optischen Mantels werden Wechselwirkungen des Lichtsignals mit den Umgebungsbedingungen hervorgerufen. Vor allem Salzablagerungen können so mit hoher Sensitivität detektiert werden.</p>



<p>Das Potenzial von Membranmodulen mit minimalinvasivem POF-Zugang oder der Einsatz in anderen wässrigen Umgebungen zeigen die Vielfältigkeit der Technologie. So soll die POF zukünftig auch als Sensorelement zur Messung von pH-Wert, Salzgehalt und gelösten Gasen verwendet werden.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Multiskalenuntersuchung der Hyperthermie für neue additive Tumorbehandlungsstrategien – Microthermia</title>
		<link>https://www.forschungsstiftung.bayern.de/projekt/multiskalenuntersuchung-der-hyperthermie-fuer-neue-additive-tumorbehandlungsstrategien-microthermia/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dhana]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2020 17:03:10 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.forschungsstiftung-dev.bayern.de/?post_type=projekt&#038;p=3274</guid>

					<description><![CDATA[Neben der Optimierung von klassischen Krebsbehandlungsmethoden werden derzeit ergänzende Verfahren evaluiert. Eines davon ist die radiative Hyperthermie (HT), bei der der Tumor mittels Radio- oder Mikrowellen lokal auf 39 - 44 °C erhitzt wird. Dies erhöht die Ansprechrate auf Chemo- und Strahlentherapie. Die Rolle dieser Form von HT bei der Induktion von lokalen wie auch systemischen Immunantworten im Körper ist noch unzureichend erforscht, ebenso wie die Wechselwirkungen zwischen der radiativen HT und den Tumorzellen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<pre class="wp-block-verse">Neben der Optimierung von klassischen Krebsbehandlungsmethoden werden derzeit ergänzende Verfahren evaluiert. Eines davon ist die radiative Hyperthermie (HT), bei der der Tumor mittels Radio- oder Mikrowellen lokal auf 39 - 44 °C erhitzt wird. Dies erhöht die Ansprechrate auf Chemo- und Strahlentherapie. Die Rolle dieser Form von HT bei der Induktion von lokalen wie auch systemischen Immunantworten im Körper ist noch unzureichend erforscht, ebenso wie die Wechselwirkungen zwischen der radiativen HT und den Tumorzellen.</pre>



<p>Ziel des Projekts war eine ganzheitliche Multiskalen-Untersuchung der Effekte der radiativen Hyperthermie durch die Kombination von experimentellen, biologisch/immunologisch-medizinischen und verfahrenstechnischen Methoden im Labormaßstab und theoretischen Berechnungen (Simulationen) auf verschiedenen Prozessebenen. Daraus sollten sich gezielte Behandlungsstrategien und Verbesserungen für die radiative Hyperthermie (HT) ableiten lassen.</p>



<div class="wp-block-uagb-container highlightbox uagb-block-38bda488 alignfull uagb-is-root-container"><div class="uagb-container-inner-blocks-wrap">
<figure class="wp-block-gallery aligncenter has-nested-images columns-default has-lightbox wp-block-gallery-8 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1261_04.jpg" data-lbwps-width="1500" data-lbwps-height="456" data-lbwps-srcsmall="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1261_04-1024x311.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1500" height="456" data-id="3265" src="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1261_04.jpg" alt="links: Modulares Kreislaufsystem für Warmwasser- oder Mikrowellenerwärmung; rechts: Simulationsmodell der 915 MHz Cavity bei der Zieltemperatur 44 °C (Quelle: Keylab Glastechnologie – Universität Bayreuth)" class="wp-image-3265" srcset="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1261_04.jpg 1500w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1261_04-1024x311.jpg 1024w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1261_04-768x233.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">links: Modulares Kreislaufsystem für Warmwasser- oder Mikrowellenerwärmung; rechts: Simulationsmodell der 915 MHz Cavity bei der Zieltemperatur 44 °C (Quelle: Keylab Glastechnologie – Universität Bayreuth)</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1261_02.jpg" data-lbwps-width="1500" data-lbwps-height="1030" data-lbwps-srcsmall="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1261_02-1024x703.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1500" height="1030" data-id="3263" src="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1261_02.jpg" alt="Longitudinales biologisches Experiment an B16 Melanomzellen mit Warmwasser (CH) oder Mikrowellen der Frequenz 915 MHz (MH) und verschiedenen Zieltemperaturen (Quelle: Translationale Strahlenbiologie – Strahlenklinik Erlangen)" class="wp-image-3263" srcset="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1261_02.jpg 1500w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1261_02-1024x703.jpg 1024w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1261_02-768x527.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Longitudinales biologisches Experiment an B16 Melanomzellen mit Warmwasser (CH) oder Mikrowellen der Frequenz 915 MHz (MH) und verschiedenen Zieltemperaturen (Quelle: Translationale Strahlenbiologie – Strahlenklinik Erlangen)</figcaption></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption"><em>links: 1.: Modulares Kreislaufsystem für Warmwasser- oder Mikrowellenerwärmung; 2.: Simulationsmodell der 915 MHz Cavity bei der Zieltemperatur 44 °C (Quelle: Keylab Glastechnologie – Universität Bayreuth) </em><br>rechts<em>: Longitudinales biologisches Experiment an B16 Melanomzellen mit Warmwasser (CH) oder Mikrowellen der Frequenz 915 MHz (MH) und verschiedenen Zieltemperaturen (Quelle: Translationale Strahlenbiologie – Strahlenklinik Erlangen)</em></figcaption></figure>
</div></div>



<p>Dazu wurden Tumorzellen unterschiedlichen Ursprungs (Maus/Mensch) in einem selbst entwickelten Zirkulationssystem behandelt, das sowohl Warmwasser- (CH) als auch Mikrowellenhyperthermie (MH) erlaubt. Neben dem Einfluss der Zieltemperatur und der Behandlungszeit wurde auch der additive Effekt der Strahlentherapie (RHT) in einem zeitabhängigen Setting berücksichtigt. Analysiert wurden u. a. die Zelltod- und Zellzyklusformen, immunmodulatorische Gefahrensignale und die Expression von Immun-Checkpoint-Molekülen (ICM).&nbsp;</p>



<p>Es hat sich gezeigt, dass die additive Hyperthermie eine wirksame Methode zur Inaktivierung von Tumorzellen und zur Modulation des Immunsystems darstellt. Dabei ist es jedoch wichtig, sowohl die Tumorentität als auch die jeweilige Erwärmungsmethode zu berücksichtigen. So konnte z. B. für MH eine frequenz- und zelllinienabhängige Schwellentemperatur um 41 &#8211; 44&nbsp;°C identifiziert werden, die es bei CH nicht gab. Darüber hinaus kam es zu einer dynamischen Expression von ICM, insbesondere bei RHT. Die Simulationsergebnisse deuten darauf hin, dass MH eine lokale Erwärmung verschiedener Zellkomponenten wie z. B. der Zellmembran verursacht.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Self-I-E &#8211; Self-Interaction and targeted Engineering of monoclonal antibodies</title>
		<link>https://www.forschungsstiftung.bayern.de/projekt/self-interaction-and-targeted-engineering-of-monoclonal-antibodies-self-i-e/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dhana]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2020 16:25:28 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.forschungsstiftung-dev.bayern.de/?post_type=projekt&#038;p=3226</guid>

					<description><![CDATA[Für therapeutische Antikörper wird häufig die subkutane Injektion kleiner Volumina angestrebt. Um die erforderliche Dosis in dem begrenzten Volumen verabreichen zu können, sind hohe Konzentrationen notwendig. Dies erhöht die Gefahr, dass die Proteinmoleküle aggregieren, es zur Phasentrennung der Lösung kommt und die Viskosität zu hoch wird für die Injektion. Insgesamt kann sowohl die prozesstechnische als auch die klinische Entwicklung des Wirkstoffs beeinträchtigt werden.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<pre class="wp-block-verse">Für therapeutische Antikörper wird häufig die subkutane Injektion kleiner Volumina angestrebt. Um die erforderliche Dosis in dem begrenzten Volumen verabreichen zu können, sind hohe Konzentrationen notwendig. Dies erhöht die Gefahr, dass die Proteinmoleküle aggregieren, es zur Phasentrennung der Lösung kommt und die Viskosität zu hoch wird für die Injektion. Insgesamt kann sowohl die prozesstechnische als auch die klinische Entwicklung des Wirkstoffs beeinträchtigt werden.</pre>



<p>Auslöser für diese Phänomene ist die intrinsische Neigung von Proteinmolekülen zur Wechselwirkung miteinander. Diese Selbstinteraktion (SI) wird wesentlich durch die Molekülstruktur und die Formulierung beeinflusst.</p>



<div class="wp-block-uagb-container highlightbox uagb-block-38bda488 alignfull uagb-is-root-container"><div class="uagb-container-inner-blocks-wrap">
<figure class="wp-block-gallery aligncenter has-nested-images columns-default is-cropped has-lightbox wp-block-gallery-9 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1251_01.jpg" data-lbwps-width="1500" data-lbwps-height="844" data-lbwps-srcsmall="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1251_01-1024x576.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1500" height="844" data-id="3206" src="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1251_01.jpg" alt="Durch Analyse und Mutation von Antikörpermolekülen werden die attraktiven Wechselwirkungen und die Clusterbildung reduziert, sodass die Aggregationsneigung, die Lösungsviskosität und die Entwickelbarkeit verbessert werden. (Quelle: Ludwig-Maximilians-Universität München, Department Pharmazie, Pharmazeutische Technologie und Biopharmazie)

" class="wp-image-3206" srcset="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1251_01.jpg 1500w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1251_01-1024x576.jpg 1024w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1251_01-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Durch Analyse und Mutation von Antikörpermolekülen werden die attraktiven Wechselwirkungen und die Clusterbildung reduziert, sodass die Aggregationsneigung, die Lösungsviskosität und die Entwickelbarkeit verbessert werden. (Quelle: Ludwig-Maximilians-Universität München, Department Pharmazie, Pharmazeutische Technologie und Biopharmazie)

</figcaption></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">Durch Analyse und Mutation von Antikörpermolekülen werden die attraktiven Wechselwirkungen und die Clusterbildung reduziert, sodass die Aggregationsneigung, die Lösungsviskosität und die Entwickelbarkeit verbessert werden. (Quelle: Ludwig-Maximilians-Universität München, Department Pharmazie, Pharmazeutische Technologie und Biopharmazie)</figcaption></figure>
</div></div>



<p>Ziel des Projekts Self-I-E war es, allgemeingültige Zusammenhänge zwischen Eigenschaften der Antikörpermoleküle wie Primärstruktur, bestimmte Sequenzmotive und die Neigung zu SI zu identifizieren sowie Wege zur Verringerung der SI mittels gezielter Modifikation der Antikörpersequenzen aufzuzeigen. Hierzu wurde die SI ausgewählter Modellmoleküle mit bereits etablierten oder — basierend auf Bio-Layer-Interferometrie und Wasserstoff-Deuterium-Austausch — im Projekt neu entwickelten komplementären Methoden analysiert und mit Computermodellierung ergänzt. Als Ursache der beobachteten SI konnten dabei hydrophobe Sequenzmotive in den Antigen-bindenden Regionen der Antikörper identifiziert werden. Durch rationale Mutagenese und das Einbringen geladener Aminosäurereste in räumliche Nähe zu den hydrophoben Bereichen gelang es, die SI und die Viskosität zu reduzieren, ohne die Antigenbindung zu beeinträchtigen.</p>



<p>Die Ergebnisse von Self-I-E zeigen Wege auf, um die Selbstinteraktionstendenz von Wirkstoffkandidaten bereits früh in der Forschung zu analysieren und zu verbessern und so die Entwicklungschancen zu erhöhen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Link4Pro – Flexible Vernetzung mehrstufiger Produktionsprozesse zur ressourceneffizienten Produktivitätssteigerung</title>
		<link>https://www.forschungsstiftung.bayern.de/projekt/link4pro-flexible-vernetzung-mehrstufiger-produktionsprozesse-zur-ressourceneffizienten-produktivitaetssteigerung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dhana]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2020 16:06:19 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.forschungsstiftung-dev.bayern.de/?post_type=projekt&#038;p=3194</guid>

					<description><![CDATA[Die im Zuge der Digitalisierung eröffneten Potenziale zur Optimierung von Produktionsprozessen bleiben – u. a. aufgrund ungeeigneter Daten und fehlender Anlagennachvernetzung – häufig ungenutzt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<pre class="wp-block-verse">Die im Zuge der Digitalisierung eröffneten Potenziale zur Optimierung von Produktionsprozessen bleiben – u. a. aufgrund ungeeigneter Daten und fehlender Anlagennachvernetzung – häufig ungenutzt.</pre>



<p>Ziel des Forschungsprojekts Link<sup>4</sup>Pro war die Entwicklung eines Konzepts zur flexiblen Nachvernetzung von Anlagen auf Basis einer modularen Plattform, um die Erfassung, Aggregation und Auswertung von Produktionsdaten zu erleichtern und somit nachhaltig zur Digitalisierung von KMU beizutragen.</p>



<div class="wp-block-uagb-container highlightbox uagb-block-38bda488 alignfull uagb-is-root-container"><div class="uagb-container-inner-blocks-wrap">
<figure class="wp-block-gallery aligncenter has-nested-images columns-default is-cropped has-lightbox wp-block-gallery-10 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1249_01.jpg" data-lbwps-width="1500" data-lbwps-height="635" data-lbwps-srcsmall="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1249_01-1024x433.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1500" height="635" data-id="3182" src="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1249_01.jpg" alt="Das entwickelte Edge-Device: Platinen der modular aufgebauten Signalerfassungseinheiten (links) und Prototyp bei der Installation im Schaltschrank (rechts) (Quelle: Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA)" class="wp-image-3182" srcset="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1249_01.jpg 1500w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1249_01-1024x433.jpg 1024w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1249_01-768x325.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Das entwickelte Edge-Device: Platinen der modular aufgebauten Signalerfassungseinheiten (links) und Prototyp bei der Installation im Schaltschrank (rechts) (Quelle: Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA)</figcaption></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption"><em>Das entwickelte Edge-Device: Platinen der modular aufgebauten Signalerfassungseinheiten (links) und Prototyp bei der Installation im Schaltschrank (rechts) (Quelle: Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA)</em></figcaption></figure>
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<p>Durch sensorische Aufrüstung und explorative Untersuchungen an ausgewählten Prozessketten der Anwendungspartner wurden erste Handlungsempfehlungen und Anforderungen an ein System zur flexiblen Nachvernetzung abgeleitet. Daran ausgerichtet wurde von den Entwicklungspartnern ein modularer Sensorknoten konzipiert, demonstratorisch umgesetzt und gemeinsam mit den Anwendern in Feldversuchen getestet.</p>



<p>Das Edge-Device kann analoge Strom- oder Spannungssignale verschiedener Sensoren (u. a. Beschleunigungssensoren, Stromwandler), digitale Signale oder die Netzspannung hochauflösend messen, um beispielsweise Prozess- oder Energiekennzahlen zu berechnen. Der Edge-Computer erlaubt die Implementierung von einfachen Berechnungsroutinen bis hin zur Anwendung von KI-Modellen direkt an der Anlage. Die generierten KPIs (Kennzahlen) werden drahtlos an eine Middleware-Plattform gesendet, wo sie weiterverarbeitet oder visualisiert werden können. Zusätzlich können auch konkrete Handlungsanweisungen an Smartwatches von Mitarbeitern übermittelt werden.</p>



<p>Neben dem entwickelten Lösungskonzept wurde eine systematische Vorgehensweise zur Umsetzung von datengetriebenen Projekten in der Produktion ausgearbeitet, die KMU bei der Implementierung neuer digitaler Anwendungen unterstützen wird.</p>
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