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	<title>2019 &#8211; Bayerische Transformations- und Forschungsstiftung</title>
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	<title>2019 &#8211; Bayerische Transformations- und Forschungsstiftung</title>
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		<title>Zeit- und kosteneffiziente Entwurfsprozesse für Gelenkstrukturen durch Integration von softwaregestütztem Kinematik-Design und Rapid Prototyping</title>
		<link>https://www.forschungsstiftung.bayern.de/projekt/zeit-und-kosteneffiziente-entwurfsprozesse-fuer-gelenkstrukturen-durch-integration-von-softwaregestuetztem-kinematik-design-und-rapid-prototyping-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dhana]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Apr 2019 12:29:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Überall dort, wo kinematische Auslegungen im Konstruktionsprozess notwendig werden, ist auch der routinierte Konstrukteur bisher auf die Mithilfe von Experten angewiesen. Diese besitzen sowohl die Erfahrung bezüglich der Umsetzbarkeit unterschiedlichster Bewegungsaufgaben als auch den Überblick über die für Lösungen nutzbaren Getriebetypen und -strukturen. Ferner haben sie Zugang zu Softwarewerkzeugen, welche solche Designprozesse unterstützen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<pre class="wp-block-verse">Überall dort, wo kinematische Auslegungen im Konstruktionsprozess notwendig werden, ist auch der routinierte Konstrukteur bisher auf die Mithilfe von Experten angewiesen. Diese besitzen sowohl die Erfahrung bezüglich der Umsetzbarkeit unterschiedlichster Bewegungsaufgaben als auch den Überblick über die für Lösungen nutzbaren Getriebetypen und -strukturen. Ferner haben sie Zugang zu Softwarewerkzeugen, welche solche Designprozesse unterstützen.</pre>



<p>Ziel des Projektes war die Integration von kinematischen Auslegungsverfahren in das CAD, damit sie für den Konstrukteur nutzbar werden. Zusätzlich sollten skalierte Modelle zur Schaffung eines universell einsetzbaren, beschleunigten und kostenreduzierten Entwurfsprozesses von Gelenkmechanismen eingesetzt werden.</p>



<div class="wp-block-uagb-container highlightbox uagb-block-38bda488 alignfull uagb-is-root-container"><div class="uagb-container-inner-blocks-wrap">
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<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2019-06-01.jpg" data-lbwps-width="1921" data-lbwps-height="1187" data-lbwps-srcsmall="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2019-06-01-1024x633.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1921" height="1187" data-id="5043" src="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2019-06-01.jpg" alt="Programm zur CAD-integrierten Kinematikauslegung (Quelle: © Technische Universität München, Lehrstuhl für Mikrotechnik und Medizingerätetechnik (MiMed))" class="wp-image-5043" srcset="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2019-06-01.jpg 1921w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2019-06-01-1024x633.jpg 1024w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2019-06-01-768x475.jpg 768w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2019-06-01-1536x949.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1921px) 100vw, 1921px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Programm zur CAD-integrierten Kinematikauslegung (Quelle: © Technische Universität München, Lehrstuhl für Mikrotechnik und Medizingerätetechnik (MiMed))</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2019-06-02.jpg" data-lbwps-width="600" data-lbwps-height="424" data-lbwps-srcsmall="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2019-06-02.jpg"><img decoding="async" width="600" height="424" data-id="5041" src="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2019-06-02.jpg" alt="Skalierte Kinematikmodell im Maßstab 1:2,45 (Quelle: © Webasto Group)" class="wp-image-5041" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Skalierte Kinematikmodell im Maßstab 1:2,45 (Quelle: © Webasto Group)</figcaption></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">links: Programm zur CAD-integrierten Kinematikauslegung (Quelle: © Technische Universität München, Lehrstuhl für Mikrotechnik und Medizingerätetechnik (MiMed)) <br>rechts: Skalierte Kinematikmodell im Maßstab 1:2,45 (Quelle: © Webasto Group)</figcaption></figure>
</div></div>



<p>Es wurde eine CAD-integrierte Software erstellt, in der die Synthese und Analyse von ebenen Gelenkgetrieben stattfindet. Die Definition der Bewegungsaufgabe und der Bauraumrestriktionen erfolgt direkt im CAD. Im Projekt (weiter-)entwickelte flexible Syntheseverfahren für Bausteine von Gelenkgetrieben wurden in die Software integriert. Die Generierung berechneter Kinematiken erfolgt durch die Software gesteuert wiederum automatisch im CAD.</p>



<p>Für den Aufbau von verkleinerten Kinematikmodellen mit skalierten Eigenschaften wurden Gelenkmodule mit einstellbarem Drehwiderstandsmoment entwickelt. Um Kinematikmodelle mit skalierten Eigenschaften zu bauen, wurden die Gesetzmäßigkeiten zwischen Werkstoff und Verformung von Original und Modell ermittelt. An einem aufgebauten Modell konnte die prinzipielle Gültigkeit der theoretischen Überlegungen bestätigt werden, wenngleich Schwierigkeiten in der Fertigung der miniaturisierten Gelenke die reale Nutzbarkeit erschweren.</p>
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		<title>Faseroptische Hochtemperatursensornetzwerke für Effizienzsteigerungen in Gasturbinen und Anlagen der Prozessindustrie</title>
		<link>https://www.forschungsstiftung.bayern.de/projekt/faseroptische-hochtemperatursensornetzwerke-fuer-effizienzsteigerungen-in-gasturbinen-und-anlagen-der-prozessindustrie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dhana]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Apr 2019 12:19:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Im Rahmen des Fördervorhabens wurden faseroptische Multi-Punkt-Hochtemperatursensoren für den industriellen Einsatz entwickelt und getestet. In Gasturbinen und einem chemischen Pilotreaktor konnten dabei Temperaturprofile bis 700 °C mit hoher örtlicher Auflösung gemessen werden.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<pre class="wp-block-verse">Im Rahmen des Fördervorhabens wurden faseroptische Multi-Punkt-Hochtemperatursensoren für den industriellen Einsatz entwickelt und getestet. In Gasturbinen und einem chemischen Pilotreaktor konnten dabei Temperaturprofile bis 700 °C mit hoher örtlicher Auflösung gemessen werden.</pre>



<p>Im Rahmen des Fördervorhabens wurden faseroptische Multi-Punkt-Hochtemperatursensoren für den industriellen Einsatz entwickelt und getestet. In Gasturbinen und einem chemischen Pilotreaktor konnten dabei Temperaturprofile bis 700 °C mit hoher örtlicher Auflösung gemessen werden.</p>



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<figure class="wp-block-gallery aligncenter has-nested-images columns-default is-cropped has-lightbox wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2019-03-01.jpg" data-lbwps-width="719" data-lbwps-height="480" data-lbwps-srcsmall="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2019-03-01.jpg"><img decoding="async" width="719" height="480" data-id="5028" src="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2019-03-01.jpg" alt="Gasturbine mit einer Leistung von 6 MW (Quelle: MAN Energy Solutions SE) " class="wp-image-5028" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Gasturbine mit einer Leistung von 6 MW (Quelle: MAN Energy Solutions SE) </figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2019-03-02.jpg" data-lbwps-width="488" data-lbwps-height="343" data-lbwps-srcsmall="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2019-03-02.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="488" height="343" data-id="5029" src="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2019-03-02.jpg" alt="Messsonde mit 6 RFBG Temperatursensoren (Quelle: Hochschule München, Labor für Photonik)" class="wp-image-5029" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Messsonde mit 6 RFBG Temperatursensoren (Quelle: Hochschule München, Labor für Photonik)</figcaption></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">links: Gasturbine mit einer Leistung von 6 MW (Quelle: MAN Energy Solutions SE) <br>rechts: Messsonde mit 6 RFBG Temperatursensoren (Quelle: Hochschule München, Labor für Photonik)</figcaption></figure>
</div></div>



<p>Zur Weiterentwicklung sowohl von Gasturbinen als auch von chemischen Reaktoren besteht Bedarf an einer neuen Sensortechnik, welche eine Messung von Temperaturverteilungen mit hoher Messpunktdichte bei geringem Verkabelungs- und Platzbedarf ermöglicht. Hierzu ist die Technologie der faseroptischen Sensorik auf Basis von regenerierten Faser-Bragg-Gittern (RFBG) prädestiniert, da sie die Integration einer Vielzahl von hochtemperaturtauglichen Messstellen in eine einzige Faser erlaubt.</p>



<p>Der bisher noch weitgehend unbekannte Herstellungsmechanismus der RFBG konnte besser verstanden und optimiert werden. Mithilfe der entwickelten Aufbautechnik wurden verschiedene Messlanzen realisiert, die in unterschiedlichen Anwendungsfällen getestet wurden.</p>



<p>In Gasturbinen wurden erfolgreich bis zu 24 faseroptische Messpunkte in eine Sensorleitung mit weniger als 2 mm Durchmesser untergebracht. Im Vergleich zur konventionellen Sensorik konnte hierdurch eine bessere räumliche Auflösung und eine erheblich geringere Strömungsbeeinflussung. Ermöglicht werden. Weiterhin haben Langzeituntersuchungen über mehr als zwei Jahre in einem chemischen Röhren-Testreaktor gezeigt, dass großräumige, über mehrere Meter ausgedehnte Temperaturprofile mit hoher Genauigkeit, schneller Ansprechzeit und geringer Sensordrift erfasst werden können. Insgesamt steht ein neues Sensorverfahren zur Verfügung, das die industriellen Anforderungen erfüllt und neue Impulse für die Weiterentwicklung von Gasturbinen und chemischen Prozessanlagen setzt</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ermüdung bei nicht normalverteilten Schwingungen</title>
		<link>https://www.forschungsstiftung.bayern.de/projekt/ermuedung-bei-nicht-normalverteilten-schwingungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dhana]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Apr 2019 12:16:49 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.forschungsstiftung-dev.bayern.de/?post_type=projekt&#038;p=5022</guid>

					<description><![CDATA[Ziel des Forschungsprojekts war die Entwicklung und Validierung eines Verfahrens, das die Anwendung frequenzbasierter Methoden zur Bewertung der Betriebsfestigkeit metallischer Strukturen auf reale nicht normalverteilte Betriebslasten ausweitet.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<pre class="wp-block-verse">Ziel des Forschungsprojekts war die Entwicklung und Validierung eines Verfahrens, das die Anwendung frequenzbasierter Methoden zur Bewertung der Betriebsfestigkeit metallischer Strukturen auf reale nicht normalverteilte Betriebslasten ausweitet.</pre>



<p>Im Förderprojekt wurden Methoden zur modellhaften Abbildung zufälliger Lastanregungen schwingungsfähiger mechanischer Strukturen entwickelt. Eine Vielzahl physikalischer Problemstellungen, die für den Betrieb technischer Systeme von Bedeutung sind, unterliegt derartigen zufälligen Lasten, die nicht deterministisch beschrieben werden können. Die Untersuchung dynamischer Systeme, welche zufälligen Betriebslasten ausgesetzt sind, basiert oft auf der Annahme von Normalverteilungen. Aufgrund zahlreicher variierender Einflüsse stellt diese Annahme für viele Lastfälle jedoch eine ungenügende Approximation dar, die im Falle der Bewertung der Betriebsfestigkeit zu nicht-konservativen Lebensdauerabschätzungen führt.</p>



<div class="wp-block-uagb-container highlightbox uagb-block-38bda488 alignfull uagb-is-root-container"><div class="uagb-container-inner-blocks-wrap">
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<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2019-02-01.jpg" data-lbwps-width="1619" data-lbwps-height="554" data-lbwps-srcsmall="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2019-02-01-1024x350.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1619" height="554" data-id="5024" src="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2019-02-01.jpg" alt="Vergleich realer Lastbedingungen zum idealisierten Modell der Normalverteilung (Quelle: Hochschule München, Fakultät 03, Maschinenbau/Fahrzeugtechnik/Flugzeugtechnik)" class="wp-image-5024" srcset="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2019-02-01.jpg 1619w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2019-02-01-1024x350.jpg 1024w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2019-02-01-768x263.jpg 768w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2019-02-01-1536x526.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1619px) 100vw, 1619px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Vergleich realer Lastbedingungen zum idealisierten Modell der Normalverteilung (Quelle: Hochschule München, Fakultät 03, Maschinenbau/Fahrzeugtechnik/Flugzeugtechnik)</figcaption></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">Vergleich realer Lastbedingungen zum idealisierten Modell der Normalverteilung (Quelle: Hochschule München, Fakultät 03, Maschinenbau/Fahrzeugtechnik/Flugzeugtechnik)</figcaption></figure>
</div></div>



<p>In diesem Förderprojekt wurden Methoden entwickelt, welche es ermöglichen, nicht-normalverteilte, zufällige Betriebslasten adäquat zu definieren und effizient in numerischen Simulationen zu verarbeiten oder auch auf Schwingungsprüfständen zu reproduzieren. Das entwickelte Modell verwendet innovative Verfahren der spektralen Analyse höherer Ordnung sowie der numerischen Optimierung, um nicht-normalverteiltes Schwingungsverhalten durch eine Zerlegung in normalverteilte Anteile zu approximieren.</p>



<p>Diese Approximation ermöglicht es, computergestützte Simulationen mechanischer Strukturen im Frequenzbereich durchzuführen. So kann das Resonanzverhalten mechanischer Strukturen für zufällige Lasten adäquat abgebildet werden. Die entwickelten Methoden erlauben es, nicht-normalverteilte Betriebslasten zielführend zu definieren und Simulationszeiten im Vergleich zu bisherigen Verfahren im Zeitbereich um mehrere Größenordnungen zu reduzieren. Die Verfahren wurden in Zusammenarbeit mit den industriellen Projektpartnern simulatorisch und experimentell validiert.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Coextrudiertes, sauerstoffdichtes Rohr für Trinkwasser und Sanitär</title>
		<link>https://www.forschungsstiftung.bayern.de/projekt/coextrudiertes-sauerstoffdichtes-rohr-fuer-trinkwasser-und-sanitaer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dhana]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Mar 2019 14:31:32 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.forschungsstiftung-dev.bayern.de/?post_type=projekt&#038;p=3458</guid>

					<description><![CDATA[Sauerstoffdichte Rohre für den Trinkwasser- und Sanitärbereich werden häufig als Verbundrohr aus temperaturbeständigem Polyethylen (PE) mit einer Aluminiumschicht hergestellt. Allerdings verfügen die Aluminiumverbundrohre nicht über die gleiche mechanische Flexibilität wie die reinen Kunststoffrohre. Alternativ können Polyethylen-Rohre mit Barriereschicht zum Einsatz kommen. Durch diesen Schritt werden jedoch nicht mehr die für den Trinkwassereinsatz geforderten Maßtoleranzen eingehalten, sodass PE-Rohre entweder über die Zulassung für Trinkwasseranwendungen oder die Zulassung für Heizungsanwendungen verfügen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<pre class="wp-block-verse">Sauerstoffdichte Rohre für den Trinkwasser- und Sanitärbereich werden häufig als Verbundrohr aus temperaturbeständigem Polyethylen (PE) mit einer Aluminiumschicht hergestellt. Allerdings verfügen die Aluminiumverbundrohre nicht über die gleiche mechanische Flexibilität wie die reinen Kunststoffrohre. Alternativ können Polyethylen-Rohre mit Barriereschicht zum Einsatz kommen. Durch diesen Schritt werden jedoch nicht mehr die für den Trinkwassereinsatz geforderten Maßtoleranzen eingehalten, sodass PE-Rohre entweder über die Zulassung für Trinkwasseranwendungen oder die Zulassung für Heizungsanwendungen verfügen.</pre>



<p>Im Förderzeitraum wurde untersucht, ob durch Co-Extrusion eine äußerst geringe Schichtdicke auf ein PE-Material aufgebracht werden kann. Diese dünne Multifunktionsschicht muss dabei eine Vielzahl an Eigenschaften gewährleisten. Die Schicht soll sauerstoffdicht, mechanisch hochbelastbar, sehr flexibel und temperaturbeständig bis ca. 105 °C sein sowie eine metallische Optik aufweisen. Die Multifunktionsschicht und ein möglicherweise benötigter Haftvermittler dürfen zusammen lediglich eine Schichtdicke von max. 15 μm erreichen. Das Kunststoffsystem, bestehend aus einer sauerstoffdichten Schicht und gegebenenfalls einem Haftvermittler, sollte in einem Produktionsschritt mit dem Basisrohr coextrudiert werden.</p>



<div class="wp-block-uagb-container highlightbox uagb-block-38bda488 alignfull uagb-is-root-container"><div class="uagb-container-inner-blocks-wrap">
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<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1339_02.jpg" data-lbwps-width="1500" data-lbwps-height="1125" data-lbwps-srcsmall="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1339_02-1024x768.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1500" height="1125" data-id="3413" src="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1339_02.jpg" alt="Aufnahme des Rohrs (Quelle: Technische Hochschule Deggendorf)" class="wp-image-3413" srcset="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1339_02.jpg 1500w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1339_02-1024x768.jpg 1024w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1339_02-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Aufnahme des Rohrs (Quelle: Technische Hochschule Deggendorf)</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1339_01.jpg" data-lbwps-width="1500" data-lbwps-height="1125" data-lbwps-srcsmall="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1339_01-1024x768.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1500" height="1125" data-id="3412" src="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1339_01.jpg" alt="Prüfkörper Schichtaufbau (Quelle: Technische Hochschule Deggendorf)" class="wp-image-3412" srcset="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1339_01.jpg 1500w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1339_01-1024x768.jpg 1024w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1339_01-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Prüfkörper Schichtaufbau (Quelle: Technische Hochschule Deggendorf)</figcaption></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">links: Aufnahme des Rohrs (Quelle: Technische Hochschule Deggendorf) <br>rechts: Prüfkörper Schichtaufbau (Quelle: Technische Hochschule Deggendorf)</figcaption></figure>
</div></div>



<p>Obwohl wegen zu großer Prozessschwankungen in der Co-Extrusion kein vollumfänglicher Rohrverbund mit einer konstanten Schichtdicke von max. 15 μm realisiert werden konnte, wird durch die Versuchsreihe ersichtlich, dass die verwendeten Materialien geeignet sind. Mit einem speziell dafür weiterentwickelten Extrusionswerkzeug wäre eine gleichmäßige Schichtdickenverteilung innerhalb der Toleranzen denkbar.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tag&#038;Pool – Ein neuartiges Verfahren für RNA-basierte Screenings</title>
		<link>https://www.forschungsstiftung.bayern.de/projekt/tagpool-ein-neuartiges-verfahren-fuer-rna-basierte-screenings/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dhana]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Mar 2019 14:09:54 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.forschungsstiftung-dev.bayern.de/?post_type=projekt&#038;p=3441</guid>

					<description><![CDATA[RNA-basierte Wirkstoffscreenings haben viele Vorteile gegenüber klassischen Messmethoden, werden jedoch aufgrund des hohe Kosten- und Arbeitsaufwands in der Praxis kaum realisiert. Das Tag&#038;Pool-Verfahren, das von den Projektpartnern erfolgreich entwickelt wurde, könnte dies grundlegend ändern.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<pre class="wp-block-verse">RNA-basierte Wirkstoffscreenings haben viele Vorteile gegenüber klassischen Messmethoden, werden jedoch aufgrund des hohe Kosten- und Arbeitsaufwands in der Praxis kaum realisiert. Das Tag&amp;Pool-Verfahren, das von den Projektpartnern erfolgreich entwickelt wurde, könnte dies grundlegend ändern.
</pre>



<p>Die Strategie des Verfahrens besteht darin, Lysate vieler biologischer Proben zu vereinigen und gemeinsam zu prozessieren, um eine aufwendige Bearbeitung einzelner Proben zu umgehen. Dabei wird die RNA in Lysaten mit einem Barcode (Tag) versehen und nach Vereinigung vieler Proben (Pool) gemeinsam weiterverarbeitet. Dieser Ansatz soll es ermöglichen, hochparallele Messungen von Signaltransduktionswegen (cisPROFILER-Technologie) günstig anzubieten. Über diese molekulare Profilierung sollen neue Therapiemöglichkeiten für Schizophrenie identifiziert werden.</p>



<div class="wp-block-uagb-container highlightbox uagb-block-38bda488 alignfull uagb-is-root-container"><div class="uagb-container-inner-blocks-wrap">
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<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1321_01.jpg" data-lbwps-width="1500" data-lbwps-height="1031" data-lbwps-srcsmall="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1321_01-1024x704.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1500" height="1031" data-id="3430" src="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1321_01.jpg" alt="Anwendungsmöglichkeit des Tag&amp;Pool-Verfahrens im Rahmen der Medikamentenentwicklung (Quelle: Systasy Bioscience GmbH)" class="wp-image-3430" srcset="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1321_01.jpg 1500w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1321_01-1024x704.jpg 1024w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1321_01-768x528.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Anwendungsmöglichkeit des Tag&#038;Pool-Verfahrens im Rahmen der Medikamentenentwicklung (Quelle: Systasy Bioscience GmbH)</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1321_02.jpg" data-lbwps-width="1280" data-lbwps-height="720" data-lbwps-srcsmall="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1321_02-1024x576.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="720" data-id="3385" src="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1321_02.jpg" alt=" Das Tag&amp;Pool-Verfahren wird zum molekularen Barcoding bei next generation-Sequenzierungsverfahren eingesetzt (Quelle: Systasy Bioscience GmbH)" class="wp-image-3385" srcset="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1321_02.jpg 1280w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1321_02-1024x576.jpg 1024w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1321_02-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"> Das Tag&#038;Pool-Verfahren wird zum molekularen Barcoding bei next generation-Sequenzierungsverfahren eingesetzt (Quelle: Systasy Bioscience GmbH)</figcaption></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">links: Anwendungsmöglichkeit des Tag&amp;Pool-Verfahrens im Rahmen der Medikamentenentwicklung (Quelle: Systasy Bioscience GmbH)<br> rechts: Das Tag&amp;Pool-Verfahren wird zum molekularen Barcoding bei next generation-Sequenzierungsverfahren eingesetzt (Quelle: Systasy Bioscience GmbH)</figcaption></figure>
</div></div>



<p>Zunächst wurden verschiedene experimentelle Parameter wie die Hybridisierung der Barcode-Primer im Lysat und die RNA-Aufreinigung über magnetische Beads optimiert. Im Folgenden wurde in Standard-Zellkultur sowie mit primären Mausneuronen sukzessive die Anzahl an vereinigten Probenlysaten erhöht und die erforderliche Menge an biologischem Material verringert.</p>



<p>Durch das völlig neuartige Tag&amp;Pool-Verfahren können (bisher) 24 Proben gleichzeitig in einer Reaktion für die Sequenzierung aufbereitet werden. Die resultierende Zeit- und Kostenersparnis um den Faktor 24 bedeutet die Umsetzung der pathway profiling-Strategie in einem Screening-fähigen Format, wie Pilotexperimente mit Mausneuronen zeigen. In Zukunft sollen Modulatoren von Schizophrenie-relevanten Signalwegen in Patienten-abgeleiteten Neuronen identifiziert werden.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vorstudie zur Kraftstoffversorgung gespülter Vorkammerzündsysteme (LEANition)</title>
		<link>https://www.forschungsstiftung.bayern.de/projekt/vorstudie-zur-kraftstoffversorgung-gespuelter-vorkammerzuendsysteme-leanition/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dhana]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Mar 2019 14:05:12 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.forschungsstiftung-dev.bayern.de/?post_type=projekt&#038;p=3437</guid>

					<description><![CDATA[Die Vorkammer ist ein kleiner Zündraum um die Zündkerze, der durch Übertrittskanäle mit dem Brenn-raum verbunden ist und zusätzlich zum Ladungswechsel mit dem Hauptbrennraum aktiv mit einem Kraftstoff-Luft-Gemisch versorgt wird. Speziell im Teillastbereich kann so ein effizientes und schadstoffarmes Brennverfahren mit stark verdünnter Ladung (homogen mager oder hohe Restgasanteile) ermöglicht werden, welches mit konventioneller Funkenzündung keinen stabilen Motorbetrieb ermöglicht.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<pre class="wp-block-verse">Die Vorkammer ist ein kleiner Zündraum um die Zündkerze, der durch Übertrittskanäle mit dem Brenn-raum verbunden ist und zusätzlich zum Ladungswechsel mit dem Hauptbrennraum aktiv mit einem Kraftstoff-Luft-Gemisch versorgt wird. Speziell im Teillastbereich kann so ein effizientes und schadstoffarmes Brennverfahren mit stark verdünnter Ladung (homogen mager oder hohe Restgasanteile) ermöglicht werden, welches mit konventioneller Funkenzündung keinen stabilen Motorbetrieb ermöglicht.</pre>



<p>Im Projekt LEANition sollen die Möglichkeiten und Grenzen einer gespülten Vorkammerzündung in PKW-Ottomotoren als ein wesentlicher Enabler für zukünftige hocheffiziente Ottomotoren aufgezeigt werden.</p>



<div class="wp-block-uagb-container highlightbox uagb-block-38bda488 alignfull uagb-is-root-container"><div class="uagb-container-inner-blocks-wrap">
<figure class="wp-block-gallery aligncenter has-nested-images columns-default is-cropped has-lightbox wp-block-gallery-6 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1319_01.jpg" data-lbwps-width="1500" data-lbwps-height="1182" data-lbwps-srcsmall="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1319_01-1024x807.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1500" height="1182" data-id="3425" src="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1319_01.jpg" alt="Symbolbild der Vorkammer (Quelle: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Lehrstuhl für Technische Thermodynamik)

" class="wp-image-3425" srcset="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1319_01.jpg 1500w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1319_01-1024x807.jpg 1024w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1319_01-768x605.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Symbolbild der Vorkammer (Quelle: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Lehrstuhl für Technische Thermodynamik)

</figcaption></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">Symbolbild der Vorkammer (Quelle: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Lehrstuhl für Technische Thermodynamik)</figcaption></figure>
</div></div>



<p>Die Vorkammer ist ein kleiner Zündraum um die Zündkerze, der durch Übertrittskanäle mit dem Brenn-raum verbunden ist und zusätzlich zum Ladungswechsel mit dem Hauptbrennraum aktiv mit einem Kraftstoff-Luft-Gemisch versorgt wird. Speziell im Teillastbereich kann so ein effizientes und schadstoffarmes Brennverfahren mit stark verdünnter Ladung (homogen mager oder hohe Restgasanteile) ermöglicht werden, welches mit konventioneller Funkenzündung keinen stabilen Motorbetrieb ermöglicht.&nbsp;</p>



<p>Kern des Projekts ist die Verwendung leichtsiedender Bestandteile von Ottokraftstoff aus dem normalen Benzintank zur Gemischanreicherung in der Vorkammer. In einer Vorstudie wurde die Eignung der im Tank oberhalb der Flüssigphase immer vorhandenen Gase als Vorkammerkraftstoff untersucht. Dazu wurden ein Labor-Kraftstoffsystem aufgebaut und verschiedene Extremkraftstoffe untersucht. Die Kraftstoffe wurden vor Einsatz und im Betrieb in ihrer Zusammensetzung analysiert. Dabei konnte in allen Fällen eine für den PKW-Betrieb hinreichende Kraftstoffversorgung nachgewiesen werden. Hinsichtlich möglicher Kondensatbildung konnte durch eine erzwungene Zwischenkühlung gezeigt werden, dass bei bioethanolhaltigen Kraftstoffen der Alkohol einen hohen Anteil des im Versuch gezielt erzeugten Kondensats ausmacht. Durch dessen Eigenschaft als Lösungsmittel sind auch bei bio-ethanolhaltigen Kraftstoffen keine Ablagerungen zu erwarten.&nbsp;</p>



<p>Eine aktive Vorkammerzündung mit Benzin konnte für PKW Motoren erfolgreich dargestellt werden. Eine nähere Untersuchung des Themas ist Gegenstand eines auf den Ergebnissen der Vorstudie aufbauenden Projekts.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>MBatt – Multilevel-Umrichter für Batteriespeichersysteme</title>
		<link>https://www.forschungsstiftung.bayern.de/projekt/mbatt-multilevel-umrichter-fuer-batteriespeichersysteme/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dhana]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Mar 2019 17:15:44 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.forschungsstiftung-dev.bayern.de/?post_type=projekt&#038;p=3282</guid>

					<description><![CDATA[In heutigen Batteriespeichersystemen werden häufig klassische Wechselrichter basierend auf B6-Brücken eingesetzt. Das dortige Schalten großer DC-Spannungen mit hohen Frequenzen und anschließender Filterung erfordert nicht nur die Verwendung von entsprechend spannungsfesten Bauteilen, sondern führt auch zu Verlusten.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<pre class="wp-block-verse">In heutigen Batteriespeichersystemen werden häufig klassische Wechselrichter basierend auf B6-Brücken eingesetzt. Das dortige Schalten großer DC-Spannungen mit hohen Frequenzen und anschließender Filterung erfordert nicht nur die Verwendung von entsprechend spannungsfesten Bauteilen, sondern führt auch zu Verlusten.</pre>



<p>Das Projekt MBatt adressierte die weitergehende Erforschung einer neuartigen, hocheffizienten Umrichtertechnologie für Batteriespeichersysteme – die Multilevel-Stromrichtertechnik. Multilevel-Umrichter weisen viele der bekannten Schwächen von klassischen Wechselrichtern nicht auf und ermöglichen eine Umwandlung der Energie nahezu ohne Netzrückwirkung sowie mit einem höheren Wirkungsgrad als klassische Wechselrichter. Ziel des Projekts war es, den Reifegrad der Multilevel-Umrichtertechnologie hinsichtlich Sicherheit und Performance zu verbessern sowie die Tauglichkeit anhand anwendungsnaher Funktionsmuster nachzuweisen.</p>



<div class="wp-block-uagb-container highlightbox uagb-block-38bda488 alignfull uagb-is-root-container"><div class="uagb-container-inner-blocks-wrap">
<figure class="wp-block-gallery aligncenter has-nested-images columns-default is-cropped has-lightbox wp-block-gallery-7 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1270_01.jpg" data-lbwps-width="1500" data-lbwps-height="1002" data-lbwps-srcsmall="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1270_01-1024x684.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1500" height="1002" data-id="3249" src="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1270_01.jpg" alt="Multilevel-Prüfstand (Quelle: TUM)" class="wp-image-3249" srcset="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1270_01.jpg 1500w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1270_01-1024x684.jpg 1024w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1270_01-768x513.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Multilevel-Prüfstand (Quelle: TUM)</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1270_04.jpg" data-lbwps-width="1500" data-lbwps-height="1125" data-lbwps-srcsmall="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1270_04-1024x768.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1500" height="1125" data-id="3252" src="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1270_04.jpg" alt="Demonstrator mit 24 Batteriemodulen und 24 H-Brücken (Quelle: VARTA Storage GmbH)" class="wp-image-3252" srcset="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1270_04.jpg 1500w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1270_04-1024x768.jpg 1024w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1270_04-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Demonstrator mit 24 Batteriemodulen und 24 H-Brücken (Quelle: VARTA Storage GmbH)</figcaption></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption"><em>links: Multilevel-Prüfstand (Quelle: TUM)</em><br><em>rechts: Demonstrator mit 24 Batteriemodulen und 24 H-Brücken (Quelle: VARTA Storage GmbH)</em></figcaption></figure>
</div></div>



<p>Das Projekt gliederte sich in die folgenden vier Arbeitspakete:</p>



<p>&#8211; &nbsp;&nbsp; Durchführung einer Anforderungsanalyse und Erstellung einer<br>&nbsp; &nbsp;&nbsp; Systemspezifikation</p>



<p>&#8211; &nbsp;&nbsp; Betrachtung von Sicherheits- und Zuverlässigkeitsaspekten</p>



<p>&#8211; &nbsp;&nbsp; Entwicklung einer geeigneten Systemarchitektur und<br>&nbsp; &nbsp;&nbsp; Betriebsführung</p>



<p>&#8211; &nbsp;&nbsp; Aufbau eines Demonstrators und Validierung der Ergebnisse</p>



<p>Während der Projektlaufzeit konnte ein Energiespeichersystem mit einem dreiphasigen Multilevel-Umrichter mit 17 Stufen realisiert werden. Dabei wurde die innovative „Cascaded-H-Bridge-Voltage-Source-Converter (CHB)“-Topologie verwendet, welche eine sehr gute Skalierbarkeit und Wartbarkeit des Systems erlaubt. Die Betriebssicherheit konnte durch die Integration von redundanten Überwachungssystemen maximiert werden. Für die Regelung des Systems wurde die fehlertolerante und skalierbare „Level-Shift-Modulation“ angewendet. Die Funktion des Multilevel-Umrichters konnte durch den Aufbau eines Prüfstands (Abbildung links) sowie eines Demonstrators (Abbildung rechts) erfolgreich dargestellt werden. Der verfolgte Ansatz birgt ein großes Potenzial für den Batteriespeichermarkt der Zukunft, weshalb dessen Kommerzialisierung weiter untersucht werden sollte.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Laserstrahlschweißen warmfester Mischverbindungen</title>
		<link>https://www.forschungsstiftung.bayern.de/projekt/laserstrahlschweissen-warmfester-mischverbindungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dhana]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Mar 2019 16:59:08 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.forschungsstiftung-dev.bayern.de/?post_type=projekt&#038;p=3272</guid>

					<description><![CDATA[Warmfeste, korrosionsbeständige Werkstoffe müssen heutzutage oft mit Graugusswerkstoffen verbunden werden. Die Kombination aus beiden führt angesichts des hohen Kohlenstoffgehalts der Gusslegierung sowie der unterschiedlichen thermischen Werkstoffeigenschaften zu Schweißnahtdefekten, die sich bisher ausschließlich durch die Verwendung von Zusatzdraht beheben lassen. Ist dies nicht umsetzbar, muss auf unwirtschaftlichere Fügeverfahren wie das Nieten zurückgegriffen werden.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<pre class="wp-block-verse">Warmfeste, korrosionsbeständige Werkstoffe müssen heutzutage oft mit Graugusswerkstoffen verbunden werden. Die Kombination aus beiden führt angesichts des hohen Kohlenstoffgehalts der Gusslegierung sowie der unterschiedlichen thermischen Werkstoffeigenschaften zu Schweißnahtdefekten, die sich bisher ausschließlich durch die Verwendung von Zusatzdraht beheben lassen. Ist dies nicht umsetzbar, muss auf unwirtschaftlichere Fügeverfahren wie das Nieten zurückgegriffen werden.</pre>



<p>Übergeordnetes Ziel des Vorhabens war die Erarbeitung von Strategien zum Laserstrahlschweißen warmfester Mischverbindungen ohne Zusatzwerkstoff, um die Robustheit der Mischverbindungen im Betrieb zu erhöhen. Dadurch sollen belastungsgerechte Konstruktionen mit lokal unterschiedlichen Anforderungen an die Temperaturfestigkeit ermöglicht werden, die Ressourceneffizienz gesteigert und die Kosten gesenkt werden.</p>



<div class="wp-block-uagb-container highlightbox uagb-block-38bda488 alignfull uagb-is-root-container"><div class="uagb-container-inner-blocks-wrap">
<figure class="wp-block-gallery aligncenter has-nested-images columns-default is-cropped has-lightbox wp-block-gallery-8 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1260_02.jpg" data-lbwps-width="1500" data-lbwps-height="893" data-lbwps-srcsmall="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1260_02-1024x610.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1500" height="893" data-id="3260" src="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1260_02.jpg" alt=" Schematisch dargestellte Vorgehensweise im Projekt zur Entwicklung von Strategien zur Vermeidung von Defekten in der Wärmeeinflusszone und der Schweißnaht der Mischverbindungen (Quelle: Bayerisches Laserzentrum GmbH); " class="wp-image-3260" srcset="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1260_02.jpg 1500w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1260_02-1024x610.jpg 1024w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1260_02-768x457.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"> Schematisch dargestellte Vorgehensweise im Projekt zur Entwicklung von Strategien zur Vermeidung von Defekten in der Wärmeeinflusszone und der Schweißnaht der Mischverbindungen (Quelle: Bayerisches Laserzentrum GmbH); </figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1260_01.jpg" data-lbwps-width="1500" data-lbwps-height="1171" data-lbwps-srcsmall="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1260_01-1024x799.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1500" height="1171" data-id="3259" src="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1260_01.jpg" alt="Übertragung der Projektergebnisse auf lasergeschweißte Demonstratoren und Funktionsmuster (Motorbremse) (Quelle: Klubert und Schmidt GmbH)" class="wp-image-3259" srcset="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1260_01.jpg 1500w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1260_01-1024x799.jpg 1024w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1260_01-768x600.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Übertragung der Projektergebnisse auf lasergeschweißte Demonstratoren und Funktionsmuster (Motorbremse) (Quelle: Klubert und Schmidt GmbH)</figcaption></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">links: Schematisch dargestellte Vorgehensweise im Projekt zur Entwicklung von Strategien zur Vermeidung von Defekten in der Wärmeeinflusszone und der Schweißnaht der Mischverbindungen (Quelle: Bayerisches Laserzentrum GmbH); <br>rechts: Übertragung der Projektergebnisse auf lasergeschweißte Demonstratoren und Funktionsmuster (Motorbremse) (Quelle: Klubert und Schmidt GmbH)</figcaption></figure>
</div></div>



<p>Der Schwerpunkt des Projekts lag auf dem Auflegieren der Schweißnaht mit Legierungselementen aus den Grundwerkstoffen selbst sowie auf der laserbasierten bzw. induktiven Vor- und Nachwärmung beim Schweißen. Durch diese prozesstechnischen Maßnahmen sollte die Aufhärtung und Rissbildung in der Wärmeeinflusszone verringert werden.</p>



<p>Während die globale, induktive Vor- und Nachwärmung nur eine geringe Verbesserung brachte, konnte mit der lokalen, laserbasierten eine deutliche Steigerung der Schweißnahtqualität erzielt werden. Durch die Wärmebehandlung konnte im Vergleich zum konventionellen Laserstrahlschweißen lokal eine geringere Abkühlrate erreicht werden, wodurch Kaltrisse vermieden werden konnten. Anhand von Funktionsmustern konnte die Übertragbarkeit auf seriennahe Anwendungen demonstriert werden.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Glukosesensor für die Zellkultur – GlukZ</title>
		<link>https://www.forschungsstiftung.bayern.de/projekt/glukosesensor-fuer-die-zellkultur-glukz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dhana]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Mar 2019 16:41:29 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.forschungsstiftung-dev.bayern.de/?post_type=projekt&#038;p=3236</guid>

					<description><![CDATA[In lebenden Organismen ist Glukose eine wichtige Energiequelle und für den zellulären Stoffwechsel von großer Bedeutung. Die Messung des Glukosegehalts ist daher auch für In-vitro-Zellkultur-Systeme von zentraler Bedeutung, um deren biochemischen Zustand zu kontrollieren und die Zellviabilität aufrechtzuerhalten.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<pre class="wp-block-verse">In lebenden Organismen ist Glukose eine wichtige Energiequelle und für den zellulären Stoffwechsel von großer Bedeutung. Die Messung des Glukosegehalts ist daher auch für In-vitro-Zellkultur-Systeme von zentraler Bedeutung, um deren biochemischen Zustand zu kontrollieren und die Zellviabilität aufrechtzuerhalten.</pre>



<p>State-of-Art Glukosesensoren, wie sie auch für Blutzucker-Messungen verwendet werden, basieren meist auf dem indirekten Nachweis von Glukose mithilfe von Enzymen.&nbsp; Dieses enzymunterstützte Wandlerprinzip hat jedoch seine Grenzen, und die genaue und langzeitstabile Messung des Glukosegehalts in Flüssigkeiten ist nach wie vor eine Herausforderung.</p>



<div class="wp-block-uagb-container highlightbox uagb-block-38bda488 alignfull uagb-is-root-container"><div class="uagb-container-inner-blocks-wrap">
<figure class="wp-block-gallery aligncenter has-nested-images columns-default is-cropped has-lightbox wp-block-gallery-9 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1253_01.jpg" data-lbwps-width="1054" data-lbwps-height="662" data-lbwps-srcsmall="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1253_01-1024x643.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1054" height="662" data-id="3215" src="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1253_01.jpg" alt="Kompetitives Gleichgewicht von Concanavalin A, Dextran und Glucose. Concanavalin A und Dextran sind mit Fluoreszenzfarbstoffen markiert (Quelle: EyeSense GmbH, Con A Structure taken from: PDB ID: 3CNA)

" class="wp-image-3215" srcset="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1253_01.jpg 1054w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1253_01-1024x643.jpg 1024w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1253_01-768x482.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1054px) 100vw, 1054px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Kompetitives Gleichgewicht von Concanavalin A, Dextran und Glucose. Concanavalin A und Dextran sind mit Fluoreszenzfarbstoffen markiert (Quelle: EyeSense GmbH, Con A Structure taken from: PDB ID: 3CNA)</figcaption></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">Kompetitives Gleichgewicht von Concanavalin A, Dextran und Glucose. Concanavalin A und Dextran sind mit Fluoreszenzfarbstoffen markiert (Quelle: EyeSense GmbH, Con A Structure taken from: PDB ID: 3CNA)</figcaption></figure>
</div></div>



<p>Vor diesem Hintergrund war es das Ziel des Projekts GlukZ, einen enzymfreien Glukose-Sensor für Zellkulturen zu etablieren. Der hierbei verwendete enzymfreie Sensor basiert auf farbstoffmarkiertem Concanavalin A (ConA) und Dextran. Bei Zugabe von Glukose wird das ConA von seinem Bindungspartner Dextran verdrängt und an die Glukose gebunden. Diese reversible Verdrängung durch Glukose führt zu einem modifizierten Fluoreszenzsignal, das mithilfe eines inversen Fluoreszenz-Mikroskops und einer einfachen Messeinheit erfasst und analysiert werden kann. Der Sensor zeigt in verschiedenen Zellkulturmedien eine robuste Glukoseempfindlichkeit bis 10 g/l und eine gute Biokompatibilität bei Langzeitmessungen z. B. mit Herzmuskelzellen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ermittlung und Erweiterung der Prozessgrenzen beim Kaltfließpressen von Zahnrädern im „Samanta“-Verfahren</title>
		<link>https://www.forschungsstiftung.bayern.de/projekt/ermittlung-und-erweiterung-der-prozessgrenzen-beim-kaltfliesspressen-von-zahnraedern-im-samanta-verfahren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dhana]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Mar 2019 16:32:30 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.forschungsstiftung-dev.bayern.de/?post_type=projekt&#038;p=3229</guid>

					<description><![CDATA[Zahnräder zählen in der Antriebs- sowie Getriebetechnik zu den am häufigsten verwendeten Maschinenelementen im Fahrzeug- und Maschinenbau.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<pre class="wp-block-verse">Zahnräder zählen in der Antriebs- sowie Getriebetechnik zu den am häufigsten verwendeten Maschinenelementen im Fahrzeug- und Maschinenbau.
</pre>



<p>Hergestellt werden Zahnräder konventionell durch spanende Fertigungsverfahren, da hierdurch hohe geometrische Qualitätsstandards erzielbar sind. Kaltfließpressprozesse bieten aufgrund von kürzeren Fertigungszyklen und einer gesteigerten Materialeffizienz eine vielversprechende Verfahrensalternative. Ein fließpresstechnischer Prozess zur Herstellung von Zahnrädern ist das sogenannte „Samanta“-Verfahren. Bei diesem auch als „Fließpressen im Paket“ bezeichneten Verfahren werden mehrere Rohlinge sequentiell durch die formgebende Matrize gepresst, indem die Umformung eines Rohlings unterbrochen und ein weiterer Rohling in das Werkzeugsystem eingelegt wird. Die Etablierung des „Samanta“-Verfahrens im industriellen Umfeld ist jedoch aufgrund bauteil- sowie prozessseitiger Faktoren vor Herausforderungen gestellt.</p>



<div class="wp-block-uagb-container highlightbox uagb-block-38bda488 alignfull uagb-is-root-container"><div class="uagb-container-inner-blocks-wrap">
<figure class="wp-block-gallery aligncenter has-nested-images columns-default is-cropped has-lightbox wp-block-gallery-10 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1252_02.jpg" data-lbwps-width="1500" data-lbwps-height="821" data-lbwps-srcsmall="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1252_02-1024x560.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1500" height="821" data-id="3212" src="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1252_02.jpg" alt="Kaltfließgepresste gerad- und schrägverzahnte Zahnräder (Quelle: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Lehrstuhl für Fertigungstechnologie)

" class="wp-image-3212" srcset="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1252_02.jpg 1500w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1252_02-1024x560.jpg 1024w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1252_02-768x420.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Kaltfließgepresste gerad- und schrägverzahnte Zahnräder (Quelle: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Lehrstuhl für Fertigungstechnologie)

</figcaption></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">Kaltfließgepresste gerad- und schrägverzahnte Zahnräder (Quelle: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Lehrstuhl für Fertigungstechnologie)</figcaption></figure>
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<p>Ziele im Projekt umfassten daher die Erhöhung der Bauteilgenauigkeit und die Reduzierung der Werkzeugbeanspruchung. Hierfür wurde ein grundlegendes Prozessverständnis über den Einfluss von Zahnradparametern auf das Prozessergebnis erarbeitet. In diesem Kontext wurde die Herstellbarkeit von unterschiedlichen Zahnradgeometrien und Verzahnungstypen für die gängigen Stahlsorten 16MnCr5 und C15C nachgewiesen. Aufbauend hierauf wurden praxisrelevante Methoden erforscht, um die Bauteil- und Prozesseigenschaften vorteilhaft beeinflussen zu können. Die Untersuchungen erfolgten anhand experimenteller und numerischer Analysen. Die erlangten Erkenntnisse wurden abschließend zusammengefasst und im Sinne eines praktischen Nutzens bewertet, um Empfehlungen für die Zahnradherstellung im „Samanta“-Verfahren bereitzustellen.</p>
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