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	<title>2014 &#8211; Bayerische Transformations- und Forschungsstiftung</title>
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	<title>2014 &#8211; Bayerische Transformations- und Forschungsstiftung</title>
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		<title>3-D Vapour Phase Soldering: Visualisierung und Kontrolle</title>
		<link>https://www.forschungsstiftung.bayern.de/projekt/3-d-vapour-phase-soldering-visualisierung-und-kontrolle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dhana]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Apr 2014 13:55:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Projekt „3-D Vapour Phase Soldering: Visualisierung und Kontrolle“ beschäftigte sich mit der Forschung im Bereich der modernen Löttechnik.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<pre class="wp-block-verse">Das Projekt „3-D Vapour Phase Soldering: Visualisierung und Kontrolle“ beschäftigte sich mit der Forschung im Bereich der modernen Löttechnik.</pre>



<p>Vapour Phase Soldering beschreibt ein Lötverfahren, das mit dem überhitzten Dampf eines Wärmeübertragungs-Mediums arbeitet. Hierbei wird die zu lötende zweidimensionale Platine in eine Dampfdecke eingefahren, die eine Temperatur von ca. 230 °C besitzt. Der Dampf kondensiert und gibt die Wärmeenergie an die Bauteile ab. Prinzipbedingt können sich die Platine und die empfindlichen elektronischen Bauteile nicht über diese 230 °C erwärmen – deswegen gilt sie als besonders schonende Methode.</p>



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<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2014-30-01.jpg" data-lbwps-width="600" data-lbwps-height="450" data-lbwps-srcsmall="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2014-30-01.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="450" data-id="4734" src="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2014-30-01.jpg" alt="Selektives Dampf-Phasen-Löten auf einer zweidimensionalen Platine [Quelle: Technische Hochschule Deggendorf, Fakultät für Elektrotechnik]

" class="wp-image-4734"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Selektives Dampf-Phasen-Löten auf einer zweidimensionalen Platine [Quelle: Technische Hochschule Deggendorf, Fakultät für Elektrotechnik]</figcaption></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">Selektives Dampf-Phasen-Löten auf einer zweidimensionalen Platine [Quelle: Technische Hochschule Deggendorf, Fakultät für Elektrotechnik]</figcaption></figure>
</div></div>



<p>Durch die Erweiterung dieser Technik ist es möglich, das bauteilschonende Verfahren auch auf dreidimensionale Strukturen anzuwenden. Diese treten vor allem im Bereich von Molded Interconnect Devices (MID) auf. Durch eine genaue Kontrolle und die geringe Löttemperatur des Vapour-Phase-Soldering-Prozesses können neue Materialien verwendet werden. Eine weitere Verbesserung ist das selektive Vapour Phase Soldering. Hiermit wird möglich, dass einzelne Teilbereiche gelötet werden können.</p>



<p>Um diese Erweiterungen zu erreichen, wurden mehrere Um- und Anbauten einer bestehenden VPS-Maschine notwendig. Neben einer grundlegend neuen Steuerung wurden verschiedene Verfahren erarbeitet, die eine gezielte Beeinflussung des Temperaturgradienten auf einer Platine erlauben. In experimentellen Versuchsreihen wurde das Prozessverhalten bezüglich auftretender Temperaturschwankungen sowie prozessbestimmender Parameter analysiert und optimiert.</p>



<p>Die Forschung im Bereich der Dampfphasensteuerungssysteme sowie die weiterentwickelten Verfahren führten zum gewünschten Erfolg dieses Forschungsprojekts. Es ist nun möglich,&nbsp;auf Platinen mittels Dampfphase gezielt einzelne defekte Bausteine zu entfernen und sie durch neue zu ersetzen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>3D-FORMER &#8211; Wiederverwendbares Werkzeugsystem zum Formen von Kunststoffscheiben</title>
		<link>https://www.forschungsstiftung.bayern.de/projekt/3d-former-wiederverwendbares-werkzeugsystem-zum-formen-von-kunststoffscheiben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dhana]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Apr 2014 13:52:47 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.forschungsstiftung-dev.bayern.de/?post_type=projekt&#038;p=4726</guid>

					<description><![CDATA[Der Prototypenbau von transparenten, dreidimensional geformten Scheiben stellt die Industrie zunehmend vor Herausforderungen. Die Kostenminimierung durch den Verzicht auf komplexe Werkzeuge, die Verkürzung der Herstellungszeiten sowie ein weitaus geringerer Energiebedarf für die Produktion der Prototypen waren die Antriebsfeder für die Entwicklung des 3D-Formers.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<pre class="wp-block-verse">Der Prototypenbau von transparenten, dreidimensional geformten Scheiben stellt die Industrie zunehmend vor Herausforderungen. Die Kostenminimierung durch den Verzicht auf komplexe Werkzeuge, die Verkürzung der Herstellungszeiten sowie ein weitaus geringerer Energiebedarf für die Produktion der Prototypen waren die Antriebsfeder für die Entwicklung des 3D-Formers.</pre>



<p>Im Fokus der Entwicklung standen Prototypen aus transparenten Werkstoffen, deren Anwendung im Bereich der Medizintechnik liegen, sowie die Erzeugung von Windschutzscheiben im automotiven Umfeld und Flugzeugbau. Der wesentliche Vorteil des verwendeten Verfahrens liegt im kompletten Verzicht auf den Einsatz eines statischen Werkzeugs.</p>



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<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2014-29-01.jpg" data-lbwps-width="600" data-lbwps-height="340" data-lbwps-srcsmall="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2014-29-01.jpg"><img decoding="async" width="600" height="340" data-id="4729" src="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2014-29-01.jpg" alt="Stempelanordnung (Quelle: Technische Universität München, Lehrstuhl für Aerodynamik und Strömungsmechanik)" class="wp-image-4729"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Stempelanordnung (Quelle: Technische Universität München, Lehrstuhl für Aerodynamik und Strömungsmechanik)</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2014-29-02.jpg" data-lbwps-width="600" data-lbwps-height="321" data-lbwps-srcsmall="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2014-29-02.jpg"><img decoding="async" width="600" height="321" data-id="4727" src="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2014-29-02.jpg" alt="Prototyp einer Scheibe (Quelle: Technische Universität München, Lehrstuhl für Aerodynamik und Strömungsmechanik)" class="wp-image-4727"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Prototyp einer Scheibe (Quelle: Technische Universität München, Lehrstuhl für Aerodynamik und Strömungsmechanik)</figcaption></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">links: Stempelanordnung (Quelle: Technische Universität München, Lehrstuhl für Aerodynamik und Strömungsmechanik)<br> rechts: Prototyp einer Scheibe (Quelle: Technische Universität München, Lehrstuhl für Aerodynamik und Strömungsmechanik)</figcaption></figure>
</div></div>



<p>Herzstück der Anlage zur Formung der Werkstücke sind einzeln anzusteuernde Stempel, die eine theoretische Realisierung beliebig geformter Flächen ermöglichen. Die Schwerpunkte des Projekts waren die Entwicklung eines geeigneten Verfahrens zur Umformung von Scheibenmaterialien ohne Einsatz von statischen Werkzeugen, das Erzielen einer hohen Wiederholgenauigkeit bei mehrmaliger Verwendung der gleichen Werkstückformen, die Entwicklung und Anfertigung verschiedener Stempelformen zur Krafteinbringung auf das erwärmte Werkstück und die Fertigung einer Anlage zur Umformung der Ausgangswerkstücke.</p>



<p>Die technische Herausforderung ergab sich vor allem aus der für den Formungsprozess benötigten Werkstücktemperatur und dem damit verbundenen Fließen des Werkstoffes. Wenngleich aktuell noch kein abschließendes Ergebnis erzielt worden ist, zeigt die Anlage doch das enorme Potenzial und die Vorteile des eingesetzten Verfahrens. Die nachfolgenden Aufwände müssen daher der eingesetzten Stempelform sowie der genauen Einstellung der Prozesstemperatur dienen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Analyse und Bewertung von Pulverherstellungsverfahren</title>
		<link>https://www.forschungsstiftung.bayern.de/projekt/analyse-und-bewertung-von-pulverherstellungsverfahren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dhana]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Apr 2014 13:50:36 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.forschungsstiftung-dev.bayern.de/?post_type=projekt&#038;p=4721</guid>

					<description><![CDATA[Die steigenden Ansprüche an Produkte bezüglich Qualität, Kosten und Zeit stellen für die Produktionstechnik wachsende Herausforderungen dar. Großes Potenzial bietet dabei das additive Fertigungsverfahren. Bei diesem schichtbasierten Verfahren entstehen Bauteile durch selektives Verschmelzen einzelner Pulverlagen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<pre class="wp-block-verse">Die steigenden Ansprüche an Produkte bezüglich Qualität, Kosten und Zeit stellen für die Produktionstechnik wachsende Herausforderungen dar. Großes Potenzial bietet dabei das additive Fertigungsverfahren. Bei diesem schichtbasierten Verfahren entstehen Bauteile durch selektives Verschmelzen einzelner Pulverlagen.</pre>



<p>Um kostengünstige, komplexe Strukturen zu fertigen, muss die gesamte Prozesskette hinsichtlich Fertigungskosten, -zeit und -qualität optimiert werden. Daher gilt es, das Potenzial für die Senkung der Materialkosten bei der Pulverherstellung zu identifizieren. Hierbei wird die Pulverherstellung in drei Verfahren eingeteilt: gasverdüst, plasmaverdüst, HDH. Ziel des Forschungsvorhabens war es, die bestmögliche Methode für die additive Fertigung ausfindig zu machen.</p>



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<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2014-28-01.jpg" data-lbwps-width="600" data-lbwps-height="399" data-lbwps-srcsmall="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2014-28-01.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="399" data-id="4724" src="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2014-28-01.jpg" alt="Sinteranlage (Quelle: Fraunhofer Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU), Projektgruppe Ressouceneffiziente mechatronische Verarbeitungsmaschinen (RMV) Prozesskette additive Fertigung)" class="wp-image-4724"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Sinteranlage (Quelle: Fraunhofer Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU), Projektgruppe Ressouceneffiziente mechatronische Verarbeitungsmaschinen (RMV) Prozesskette additive Fertigung)</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2014-28-02.jpg" data-lbwps-width="600" data-lbwps-height="400" data-lbwps-srcsmall="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2014-28-02.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="400" data-id="4722" src="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2014-28-02.jpg" alt="Probenpräparation zur Bestimmung der Restporosität (Quelle: Fraunhofer Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU), Projektgruppe Ressouceneffiziente mechatronische Verarbeitungsmaschinen (RMV) Prozesskette additive Fertigung)" class="wp-image-4722"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Probenpräparation zur Bestimmung der Restporosität (Quelle: Fraunhofer Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU), Projektgruppe Ressouceneffiziente mechatronische Verarbeitungsmaschinen (RMV) Prozesskette additive Fertigung)</figcaption></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">links: Sinteranlage (Quelle: Fraunhofer Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU), Projektgruppe Ressouceneffiziente mechatronische Verarbeitungsmaschinen (RMV) Prozesskette additive Fertigung)<br> rechts: Probenpräparation zur Bestimmung der Restporosität (Quelle: Fraunhofer Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU), Projektgruppe Ressouceneffiziente mechatronische Verarbeitungsmaschinen (RMV) Prozesskette additive Fertigung)</figcaption></figure>
</div></div>



<p>Das Forschungsprojekt wurde in drei Phasen gegliedert. Die erste Phase bildete die Herstellung und Charakterisierung von Titan-Pulvern. In der zweiten Phase wurden Probekörper additiv gefertigt. Hierbei wurden die Prozessparameter für jede Pulversorte so variiert, dass eine minimale Restporosität im Bauteil resultierte. Die dritte Phase bildete die multikriterielle Bewertung, die neben den technischen Punkten auch wirtschaftliche Komponenten berücksichtigte.</p>



<p>Es konnte gezeigt werden, dass sich die untersuchten Herstellverfahren in drei Preis- und Qualitätsklassen einordnen lassen. Das plasmaverdüste Pulver zeigte eine sehr hohe Qualität bei sehr hohen Herstellkosten. Das im HDH-Verfahren hergestellte Material ist kostenseitig sehr lukrativ, jedoch auf Grund der Kornform nicht für die additive Fertigung geeignet. Die Alternative zu den beiden Verfahren bildet das gasverdüste Pulver. Es besitzt eine ausreichende Qualität für die additive Fertigung und ist günstiger als das plasmaverdüste Pulver.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Effizienter Breitband-Leistungsverstärker</title>
		<link>https://www.forschungsstiftung.bayern.de/projekt/effizienter-breitband-leistungsverstaerker/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dhana]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Apr 2014 13:46:27 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.forschungsstiftung-dev.bayern.de/?post_type=projekt&#038;p=4716</guid>

					<description><![CDATA[Die Energieeffizienz ist und bleibt neben stetig steigender Datenraten eine der wichtigsten Herausforderungen im Mobilfunkbereich. Im Rahmen dieses Projekts wurden Technologien untersucht und implementiert, um HF-Leistungsverstärker effizienter zu machen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<pre class="wp-block-verse">Die Energieeffizienz ist und bleibt neben stetig steigender Datenraten eine der wichtigsten Herausforderungen im Mobilfunkbereich. Im Rahmen dieses Projekts wurden Technologien untersucht und implementiert, um HF-Leistungsverstärker effizienter zu machen.</pre>



<p>Im Forschungsvorhaben wurden die Technologien Envelope Tracking und Envelope Switching zur Effizienzssteigerung von HF-Leistungsverstärkern erforscht und entwickelt. Beim Envelope Tracking wird die Versorgungsspannung des Leistungsverstärkers der tatsächlich benötigten Momentausgangsleistung nachgeführt. Das Verfahren stellt jedoch bei breitbandigen Funksignalen extreme Anforderungen an das Netzteil. Dagegen stellt der einfachere Ansatz des Envelope Switchings dem Leistungsverstärker lediglich zwei unterschiedliche Betriebsspannungsniveaus zur Verfügung, zwischen denen in Abhängigkeit von der benötigten Momentausgangsleistung geschaltet wird. Dadurch arbeitet der Verstärker in effizienten Betriebsmodi sowohl für hohe als auch niedrige Ausgangsleistungen.</p>



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<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2014-27-01.jpg" data-lbwps-width="600" data-lbwps-height="299" data-lbwps-srcsmall="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2014-27-01.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="299" data-id="4718" src="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2014-27-01.jpg" alt="Messaufbau für Envelope Tracking (Quelle: Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung, Institut für Integrierte Schaltungen IIS) " class="wp-image-4718"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Messaufbau für Envelope Tracking (Quelle: Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung, Institut für Integrierte Schaltungen IIS) </figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2014-27-02.jpg" data-lbwps-width="600" data-lbwps-height="410" data-lbwps-srcsmall="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2014-27-02.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="410" data-id="4719" src="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2014-27-02.jpg" alt="modulierte Versorgungsspannung und HF-Ausgangssignal des Verstärkers (Quelle: Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung, Institut für Integrierte Schaltungen IIS)" class="wp-image-4719"/></a><figcaption class="wp-element-caption">modulierte Versorgungsspannung und HF-Ausgangssignal des Verstärkers (Quelle: Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung, Institut für Integrierte Schaltungen IIS)</figcaption></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">links: Messaufbau für Envelope Tracking (Quelle: Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung, Institut für Integrierte Schaltungen IIS) <br>rechts: modulierte Versorgungsspannung und HF-Ausgangssignal des Verstärkers (Quelle: Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung, Institut für Integrierte Schaltungen IIS)</figcaption></figure>
</div></div>



<p>Um die beiden Verfahren und Netzteilkonzepte untersuchen zu können, wurden zwei Verstärker entwickelt bzw. bereitgestellt, die beide auf moderner GaN-Transistor-Technologie basieren. Diese Technologie ermöglicht wegen einer höheren Leistungsdichte und Versorgungspannung einen höheren Wirkungsgrad. Um auch bei einer Anwendung von Envelope Tracking und Envelope Switching das Signal störungsarm übertragen zu können, wurden die Eigenschaften beider Verstärker durch ein Linearisierungsverfahren verbessert.&nbsp;</p>



<p>Beim Verstärker für schmalbandigen UHF-Funk wurde durch Envelope Tracking eine Steigerung des Wirkungsgrads um mehr als 30 % erzielt, beim Mobilfunkverstärker waren es immerhin noch bis zu 25 %. Allerdings nahm der Effizienzgewinn bei höheren Signalbandbreiten merklich ab. Die Ergebnisse bei Envelope Switching sind vielversprechend, konnten jedoch im Rahmen dieses Projekts nicht abschließend untersucht werden. Hier ergaben sich insbesondere Herausforderungen an die Signalerzeugung und Linearisierung.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>eGaIT – Embedded Gait Analysis using Intelligent Technology – Ganganalyse</title>
		<link>https://www.forschungsstiftung.bayern.de/projekt/egait-embedded-gait-analysis-using-intelligent-technology-ganganalyse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dhana]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Apr 2014 13:43:59 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.forschungsstiftung-dev.bayern.de/?post_type=projekt&#038;p=4711</guid>

					<description><![CDATA[Ziel des Forschungsprojekts eGaIT war die Verbesserung der Behandlungsqualität bei der Diagnostikunterstützung und in der Therapieverlaufskontrolle bei Parkinson-Patienten durch ein mobiles System aus Sensortechnologie und Mustererkennungsverfahren.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<pre class="wp-block-verse">Ziel des Forschungsprojekts eGaIT war die Verbesserung der Behandlungsqualität bei der Diagnostikunterstützung und in der Therapieverlaufskontrolle bei Parkinson-Patienten durch ein mobiles System aus Sensortechnologie und Mustererkennungsverfahren.</pre>



<p>Die Lebensqualität von Menschen mit chronischen Bewegungserkrankungen wie Morbus Parkinson ist deutlich eingeschränkt, da mit der Mobilität auch die Autonomie betroffen ist. Die Diagnostik solcher Bewegungserkrankungen beruht auf der klinischen Untersuchung durch den Arzt. Es handelt es sich somit um eine rein subjektive Einschätzung, abhängig von der Erfahrung des Behandelnden. Entsprechend unterschiedlich kann die Beurteilung durch verschiedene Ärzte ausfallen.</p>



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<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2014-26-01.jpg" data-lbwps-width="600" data-lbwps-height="337" data-lbwps-srcsmall="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2014-26-01.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="337" data-id="4714" src="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2014-26-01.jpg" alt="Mittels eines mobilen Devices und moderner Sensorik am Schuh des Patienten werden die standardisierten Tests zur Ganganalyse aufgezeichnet. (Quelle: ASTRUM IT GmbH)" class="wp-image-4714"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Mittels eines mobilen Devices und moderner Sensorik am Schuh des Patienten werden die standardisierten Tests zur Ganganalyse aufgezeichnet. (Quelle: ASTRUM IT GmbH)</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2014-26-02.jpg" data-lbwps-width="600" data-lbwps-height="400" data-lbwps-srcsmall="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2014-26-02.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="400" data-id="4712" src="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2014-26-02.jpg" alt="Nach Durchführung der Tests stehen die aufgezeichneten Gangparameter Arzt und Therapeut zur Verfügung. Anhand der erhobenen und ausgewerteten Daten kann der Krankheitsverlauf nachvollzogen werden. (Quelle: ASTRUM IT GmbH)" class="wp-image-4712"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Nach Durchführung der Tests stehen die aufgezeichneten Gangparameter Arzt und Therapeut zur Verfügung. Anhand der erhobenen und ausgewerteten Daten kann der Krankheitsverlauf nachvollzogen werden. (Quelle: ASTRUM IT GmbH)</figcaption></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">links:<em>Mittels eines mobilen Devices und moderner Sensorik am Schuh des Patienten werden die standardisierten Tests zur Ganganalyse aufgezeichnet. (Quelle: ASTRUM IT GmbH)</em><br>rechts: <em>Nach Durchführung der Tests stehen die aufgezeichneten Gangparameter Arzt und Therapeut zur Verfügung. Anhand der erhobenen und ausgewerteten Daten kann der Krankheitsverlauf nachvollzogen werden. (Quelle: ASTRUM IT GmbH)</em></figcaption></figure>
</div></div>



<p>Im Forschungsprojekt eGaIT wurde ein System entwickelt, das mit Hilfe von objektiven und damit vom Untersucher unabhängigen Gangparametern die Einschätzung der Bewegungseinschränkungen eines Patienten und daraus resultierende Therapieentscheidungen komplementär zur Untersuchung durch den Arzt unterstützt.</p>



<p>Inertialsensoren zeichnen während standardisierter Tests das Gangbild am Schuh eines Patienten auf. Mittels Signalanalyse- und Mustererkennungsverfahren werden daraus Parameter wie Schrittlänge, -geschwindigkeit, Abrollwinkel, Fuß-Boden-Freiheit etc. berechnet. Über eine sichere Online-Plattform werden die erhobenen Daten datenschutzkonform zusammengeführt und dem Therapeuten zur Auswertung zur Verfügung gestellt.</p>



<p>Das System zur sensorbasierten Ganganalyse ist in der Lage, den menschlichen Gang automatisiert und mobil zu untersuchen. Es unterscheidet Parkinson-Patienten von gesunden Kontrollgruppen und klassifiziert die verschiedenen Stadien- und den Verlauf dieser Erkrankung.</p>



<p>Durch die Berechnung objektiver Parameter können</p>



<p>a) Veränderungen im Krankheitsverlauf besser erfasst,</p>



<p>b) die Therapie optimal angepasst und</p>



<p>c) der langfristige Therapieerfolg objektiv überwacht und bewertet werden.</p>



<p>Das System eignet sich damit zur Unterstützung einer medikamentenösen Einstellung. Der Patient gewinnt dadurch früher an Lebensqualität (zurück).</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Elektrostatischer Wechselstromgenerator</title>
		<link>https://www.forschungsstiftung.bayern.de/projekt/elektrostatischer-wechselstromgenerator/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dhana]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Apr 2014 13:40:33 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.forschungsstiftung-dev.bayern.de/?post_type=projekt&#038;p=4706</guid>

					<description><![CDATA[Während heutige Stromgeneratoren typisch das Faradaysche Prinzip der elektromagnetischen Induktion nutzen, kann die Wandlung mechanischer Antriebsenergie in elektrische Nutzenergie auch mittels variabler Kapazitäten, also mit Hilfe eines elektrostatischen Wechselstromgenerators erfolgen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<pre class="wp-block-verse">Während heutige Stromgeneratoren typisch das Faradaysche Prinzip der elektromagnetischen Induktion nutzen, kann die Wandlung mechanischer Antriebsenergie in elektrische Nutzenergie auch mittels variabler Kapazitäten, also mit Hilfe eines elektrostatischen Wechselstromgenerators erfolgen.</pre>



<p>Die Effizienz eines elektrostatischen Wechselstromgenerators wird maßgeblich durch Permittivitätszahl und elektrische Durchschlagsfestigkeit der verwendeten Isoliermaterialien bestimmt. Bestehende Lösungen nutzen hierzu flüssige oder gasförmige Medien bei hohem Druck. Da dies hohen Konstruktions- und Wartungsaufwand erfordert, bekommen diese heute nur noch geringe Aufmerksamkeit. Deshalb wurden im Forschungsprojekt Keramiken als Dielektrikum zwischen Rotor und Stator anstelle von Flüssigkeiten und Gasen eingesetzt.</p>



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<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2014-25-01.jpg" data-lbwps-width="600" data-lbwps-height="338" data-lbwps-srcsmall="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2014-25-01.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="338" data-id="4709" src="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2014-25-01.jpg" alt="Funktionsmuster mit dynamischem Luftlager (Quelle: EPCOS AG)" class="wp-image-4709" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Funktionsmuster mit dynamischem Luftlager (Quelle: EPCOS AG)</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2014-25-02.jpg" data-lbwps-width="600" data-lbwps-height="1066" data-lbwps-srcsmall="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2014-25-02-576x1024.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="1066" data-id="4707" src="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2014-25-02.jpg" alt=" Funktionsmuster mit einstellbarem Luftspalt (Quelle: EPCOS AG)" class="wp-image-4707" srcset="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2014-25-02.jpg 600w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2014-25-02-576x1024.jpg 576w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"> Funktionsmuster mit einstellbarem Luftspalt (Quelle: EPCOS AG)</figcaption></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">links: Funktionsmuster mit dynamischem Luftlager (Quelle: EPCOS AG) <br>rechts: Funktionsmuster mit einstellbarem Luftspalt (Quelle: EPCOS AG)</figcaption></figure>
</div></div>



<p>Verschiedene Funktionsmuster des Generators wurden aufgebaut und charakterisiert. Zudem wurden neuartige, hochfeste keramische Werkstoffe&nbsp;mit hoher Permittivitätszahl und Durchschlagfestigkeit entwickelt. An Stelle des hohen Drucks wurde zur weiteren Erhöhung der Durchschlagsfestigkeit ein sehr kleiner Luftspalt von 5 bis 50 µm&nbsp;mittels aerodynamischer Lager eingebaut. Ergänzend zur Entwicklung des Luftlagers wurden die&nbsp;Funktionsmuster an der Technischen Universität München, vertreten durch das Fachgebiet „Mikrostrukturierte mechatronische Systeme“, charakterisiert&nbsp;und erprobt.  </p>



<p>Mit Hilfe einer externen Gleichspannungsquelle wurden die auf den beiden kreisrunden Keramikscheiben aufgebrachten Kondensatorplatten elektrisch ge- und entladen. Dabei wurde eine&nbsp;der Scheiben extern angetrieben gedreht, wodurch sich die resultierende Kapazität periodisch änderte und ein entsprechender Stromfluss generiert wurde. Ergebnis: Die Wirkungsgrade,&nbsp;die mit den Labormustern erzielt werden konnten, befanden sich auf dem erwarteten Niveau.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Entwicklungsumgebung für Piezomembrandruckköpfe</title>
		<link>https://www.forschungsstiftung.bayern.de/projekt/entwicklungsumgebung-fuer-piezomembrandruckkoepfe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dhana]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Apr 2014 13:36:30 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.forschungsstiftung-dev.bayern.de/?post_type=projekt&#038;p=4701</guid>

					<description><![CDATA[Im Fokus des Forschungsvorhabens steht die beschleunigte Entwicklung von Tintenstrahldruckköpfen für spezielle Anwendungen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<pre class="wp-block-verse">Im Fokus des Forschungsvorhabens steht die beschleunigte Entwicklung von Tintenstrahldruckköpfen für spezielle Anwendungen.</pre>



<p>Die Dosierung kleinster Fluidmengen unter Verwendung des Drop-on-Demand-Verfahrens ist nicht nur in Anwendungen wie z.B. dem Grafikdruck von Bedeutung, sondern bietet auch Ansätze, für die Entwicklung völlig neuer Technologien. So spielen zum Beispiel im ­Mikro-3-D-Druck Medien wie Lösemittel oder in der Medizintechnik Flüssigkeiten, die mit Partikeln versetzt sind, eine wichtige Rolle. Hierbei ist die Reproduzierbarkeit der erzielten Tropfeneigenschaften essenziell. Von steigender Bedeutung sind Tropfenerzeuger, die eine Anpassung an unterschiedliche Fluide erlauben. Es ist daher wichtig, die Tropfenbildung in einem vorhersagbaren Prozess durchzuführen, in dem die Tropfenmassen, -volumen und Massenströme exakt eingestellt werden können.</p>



<div class="wp-block-uagb-container highlightbox uagb-block-38bda488 alignfull uagb-is-root-container"><div class="uagb-container-inner-blocks-wrap">
<figure class="wp-block-gallery aligncenter has-nested-images columns-default is-cropped has-lightbox wp-block-gallery-7 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2014-24-01.jpg" data-lbwps-width="600" data-lbwps-height="401" data-lbwps-srcsmall="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2014-24-01.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="401" data-id="4704" src="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2014-24-01.jpg" alt="Schematische Darstellung des Piezomembrandruckkopfes. Da das Fluid durch die Pyrex-Membran nicht direkt in Kontakt mit dem Piezoaktor steht, ist dieser Aufbau chemisch sehr resistent. (Quelle: Technische Universität München, Lehrstuhl für Mikrotechnik und Medizintechnik) " class="wp-image-4704" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Schematische Darstellung des Piezomembrandruckkopfes. Da das Fluid durch die Pyrex-Membran nicht direkt in Kontakt mit dem Piezoaktor steht, ist dieser Aufbau chemisch sehr resistent. (Quelle: Technische Universität München, Lehrstuhl für Mikrotechnik und Medizintechnik) </figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2014-24-02.jpg" data-lbwps-width="600" data-lbwps-height="450" data-lbwps-srcsmall="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2014-24-02.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="450" data-id="4702" src="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2014-24-02.jpg" alt="Rasterelektronenmikroskopische Aufnahme der Silizium-Grundplatte mit Düse, Pumpkammer, Drossel und Fluidzuführung (Quelle: Technische Universität München, Lehrstuhl für Mikrotechnik und Medizintechnik)" class="wp-image-4702" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Rasterelektronenmikroskopische Aufnahme der Silizium-Grundplatte mit Düse, Pumpkammer, Drossel und Fluidzuführung (Quelle: Technische Universität München, Lehrstuhl für Mikrotechnik und Medizintechnik)</figcaption></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">links: Schematische Darstellung des Piezomembrandruckkopfes. Da das Fluid durch die Pyrex-Membran nicht direkt in Kontakt mit dem Piezoaktor steht, ist dieser Aufbau chemisch sehr resistent. (Quelle: Technische Universität München, Lehrstuhl für Mikrotechnik und Medizintechnik) <br>rechts: Rasterelektronenmikroskopische Aufnahme der Silizium-Grundplatte mit Düse, Pumpkammer, Drossel und Fluidzuführung (Quelle: Technische Universität München, Lehrstuhl für Mikrotechnik und Medizintechnik)</figcaption></figure>
</div></div>



<p>Im Verlauf des Forschungsprojekts wurden dazu ein Referenzdesign, ein adaptierbares Testfluid und eine Softwareumgebung für die automatische Dimensionierung entwickelt. Das Referenzdesign wird auf einem Siliziumchip realisiert. Die Kanäle und Kammern für die Flüssigkeitsführung werden durch Laserablation eingearbeitet. Die Düse, durch die später der Tropfenausstoß stattfindet, wird durch ein Mikroschleifverfahren aus der Halbleitertechnik das hohen Anforderungen an die Oberflächengüte genügt, hergestellt. Die fluidführenden Strukturen werden durch eine dünne Glasmembran verschlossen. Die Verbindung erfolgt Klebstofffrei durch anodisches Bonden, ein Verbindungsverfahren für Silizium und Boro­silikatglas. Auf die so entstandene Pumpkammer wird abschließend die Piezokeramik aufgeklebt. Nach der elektrischen Kontaktierung kann durch Anlegen einer Spannung eine Volumenänderung der Pumpkammer erzielt werden, die den Tropfenausstoß hervorruft.</p>



<p>Um den Einfluss der Flüssigkeitseigenschaften zu ermitteln, wurde ein Modelfluid, bei dem es sich um ein tertiäres Gemisch von Wasser, Isopropanol und Glycerin handelt, entwickelt. Durch Variation der Stoffmengenanteile können hierbei die Eigenschaften Viskosität und Oberflächenspannung in einem weiten Bereich unabhängig voneinander eingestellt werden. Die entwickelte Auslegungssoftware nimmt für die Berechnung Zielparameter der Anwendung über die Benutzerschnittstelle entgegen. Dabei stehen die Eigenschaften des Arbeitsfluids sowie die gewünschten Tropfeneigenschaften wie Größe und Geschwindigkeit im Vordergrund. Die durchgeführte Validierung des Modelles zeigt, dass eine gute Übereinstimmung mit der Realität erzielt wird. Hierdurch konnte der Nutzen für praktische Anwendungen belegt werden.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>EREKA – Emissions-Reduktion durch erneuerbare Kraftstoff-Anteile</title>
		<link>https://www.forschungsstiftung.bayern.de/projekt/ereka-emissions-reduktion-durch-erneuerbare-kraftstoff-anteile/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dhana]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Apr 2014 13:32:10 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.forschungsstiftung-dev.bayern.de/?post_type=projekt&#038;p=4696</guid>

					<description><![CDATA[Der emissionsarme Betrieb von Dieselmotoren erfordert aufwendige Maßnahmen zur Abgasnachbehandlung. Sauerstoffhaltige Brennstoffe vermindern die Rußemissionen des Motors, sodass innermotorische Maßnahmen effektiver wirken.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<pre class="wp-block-verse">Der emissionsarme Betrieb von Dieselmotoren erfordert aufwendige Maßnahmen zur Abgasnachbehandlung. Sauerstoffhaltige Brennstoffe vermindern die Rußemissionen des Motors, sodass innermotorische Maßnahmen effektiver wirken.</pre>



<p>In diesem Projekt wurde das Potenzial der Absenkung von Rußpartikel- und CO2-Emissionen bei Dieselmotoren durch Beimischung sauerstoffhaltiger Brennstoffe (Oxygenate) zum Dieselkraftstoff untersucht. Eine besondere Rolle spielte hierbei die Suche nach alternativen Zusätzen neben Biodiesel, um beste Kraftstoffqualität und höchstes CO2-Verminderungspotenzial zu erhalten.</p>



<div class="wp-block-uagb-container highlightbox uagb-block-38bda488 alignfull uagb-is-root-container"><div class="uagb-container-inner-blocks-wrap">
<figure class="wp-block-gallery aligncenter has-nested-images columns-default is-cropped has-lightbox wp-block-gallery-8 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2014-23-01.jpg" data-lbwps-width="600" data-lbwps-height="534" data-lbwps-srcsmall="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2014-23-01.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="534" data-id="4699" src="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2014-23-01.jpg" alt="Heavy-Duty-Einzylinder-Forschungsmotor für die experimentelle Kraftstoffuntersuchung (Quelle: Technische Universität München, Lehrstuhl für Verbrennungskraftmaschinen ) " class="wp-image-4699" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Heavy-Duty-Einzylinder-Forschungsmotor für die experimentelle Kraftstoffuntersuchung (Quelle: Technische Universität München, Lehrstuhl für Verbrennungskraftmaschinen ) </figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2014-23-02.jpg" data-lbwps-width="600" data-lbwps-height="647" data-lbwps-srcsmall="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2014-23-02.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="647" data-id="4697" src="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2014-23-02.jpg" alt="Verminderung der Rußemissionen mit verschiedenen Oxygenaten bei Mischungen mit unterschiedlichem Sauerstoffgehalt (Quelle: Technische Universität München, Lehrstuhl für Verbrennungskraftmaschinen )" class="wp-image-4697" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Verminderung der Rußemissionen mit verschiedenen Oxygenaten bei Mischungen mit unterschiedlichem Sauerstoffgehalt (Quelle: Technische Universität München, Lehrstuhl für Verbrennungskraftmaschinen )</figcaption></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">links: Heavy-Duty-Einzylinder-Forschungsmotor für die experimentelle Kraftstoffuntersuchung (Quelle: Technische Universität München, Lehrstuhl für Verbrennungskraftmaschinen ) <br>rechts: Verminderung der Rußemissionen mit verschiedenen Oxygenaten bei Mischungen mit unterschiedlichem Sauerstoffgehalt (Quelle: Technische Universität München, Lehrstuhl für Verbrennungskraftmaschinen )</figcaption></figure>
</div></div>



<p>Ein ausgeprägter Zusammenhang zwischen Molekülstruktur und Zündwilligkeit von Oxygenaten wurde durch Vermessung einer großen Anzahl von Kraftstoffmischungen und reinen Oxygenaten aufgezeigt. Hierbei leistete die Entwicklung eines neuen Laborgeräts zur Cetanzahlbestimmung im Rahmen dieses Projekts maßgebliche Hilfe. Überraschenderweise wurde festgestellt, dass die Rußpartikelemission mit der Ausnahme von Dimethoxymethan nur wenig von der Molekülstruktur der Oxygenatzusätze beeinflusst wird. Maßgebend war hier der Sauerstoffgehalt. Widersprüchliche Literaturangaben zur Wirkung von Oxygenaten wurden durch den erstmaligen, systematischen Einsatz eines kontinuierlichen Rußpartikelmessgeräts geklärt.</p>



<p>Als Versuchsträger für dieses Screening diente ein Heavy-Duty Einzylindermotor. Ausgewählte Kraftstoffe wurden an einem vergleichbaren Sechszylindermotor vermessen. Steigender Sauerstoffgehalt im Kraftstoff wirkte sich senkend auf die Rußemissionen aus. Dabei wurde ein annähernd linearer Zusammenhang zwischen dem Sauerstoffgehalt und der Rußreduktion ermittelt. Bei 11 % Sauerstoffanteil sank die Rußmasse bereits um ca. 70 %, während die NOx-Emissionen durch innermotorische Maßnahmen konstant gehalten wurden. Ein Kraftstoff mit 30 % Sauerstoffgehalt zeigte kaum noch nachweisbare Rußemissionen, und bei ca. 40 % Sauerstoffgehalt konnte der Dieselmotor sogar ohne Sauerstoffüberschuss rußfrei betrieben werden.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Feinbearbeitung von Werkzeugoberflächen</title>
		<link>https://www.forschungsstiftung.bayern.de/projekt/feinbearbeitung-von-werkzeugoberflaechen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dhana]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Apr 2014 13:29:33 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.forschungsstiftung-dev.bayern.de/?post_type=projekt&#038;p=4692</guid>

					<description><![CDATA[In dem Forschungsvorhaben wurde der Einfluss der Oberflächennachbearbeitung und endbearbeitung auf das Ermüdungsverhalten erodierter Werkzeugoberflächen aus Hartmetall und Schnellarbeitsstahl analysiert und bewertet.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<pre class="wp-block-verse">In dem Forschungsvorhaben wurde der Einfluss der Oberflächennachbearbeitung und endbearbeitung auf das Ermüdungsverhalten erodierter Werkzeugoberflächen aus Hartmetall und Schnellarbeitsstahl analysiert und bewertet.</pre>



<p>Die Kaltmassivumformung ermöglicht die werkstoff- und energiesparende Herstellung mechanisch belastbarer und präziser Bauteile hoher Oberflächengüte. Aufgrund der ausgeprägten Werkzeugbeanspruchung kommen in der Kaltmassivumformung häufig Schnellarbeitsstähle und Hartmetalle als Werkzeugwerkstoff zum Einsatz. Diese Werkstoffklassen sind infolge ihrer hohen Sprödigkeit ermüdungsgefährdet. Einfluss auf das Ermüdungsverhalten besitzt die Werkzeugoberfläche. Komplexe Werkzeuggeometrien werden ausgehend von einem Rohling üblicherweise mittels Senkerodieren hartbearbeitet. Die aus dem Erodierprozess resultierende thermisch beeinflusste Randzone wird in der industriellen Praxis in der Regel durch einen kostenintensiven Poliervorgang entfernt. Zur Reduzierung des Polieraufwands sind alternative Nachbearbeitungsverfahren einsetzbar, die Eigenschaftsverbesserungen der erodierten Oberfläche bewirken.</p>



<div class="wp-block-uagb-container highlightbox uagb-block-38bda488 alignfull uagb-is-root-container"><div class="uagb-container-inner-blocks-wrap">
<figure class="wp-block-gallery aligncenter has-nested-images columns-default is-cropped has-lightbox wp-block-gallery-9 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2014-22-01.jpg" data-lbwps-width="600" data-lbwps-height="257" data-lbwps-srcsmall="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2014-22-01.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="257" data-id="4694" src="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2014-22-01.jpg" alt="Ermüdungsfestigkeiten für die Prozessketten Erodieren–Polieren und Erodieren–Strahlen (Quelle: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Lehrstuhl für Fertigungstechnologie)

" class="wp-image-4694"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Ermüdungsfestigkeiten für die Prozessketten Erodieren–Polieren und Erodieren–Strahlen (Quelle: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Lehrstuhl für Fertigungstechnologie)</figcaption></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">Ermüdungsfestigkeiten für die Prozessketten Erodieren–Polieren und Erodieren–Strahlen (Quelle: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Lehrstuhl für Fertigungstechnologie)</figcaption></figure>
</div></div>



<p>Das Ermüdungsverhalten von Werkzeugen aus Hartmetall und Schnellarbeitsstahl in Abhängigkeit der Oberflächenbeschaffenheit wurde bislang nur unzureichend untersucht. Im Forschungsvorhaben wurde daher der Einfluss der Oberflächenendbearbeitung auf das Ermüdungsverhalten von Umformwerkzeugen analysiert und quantifiziert. In Umlaufbiegeversuchen unter Laborbedingungen wurden deutliche Festigkeitssteigerungen bei Substitution der konventionellen Polierbearbeitung durch einen Strahlprozess nachgewiesen. Die erhöhte Beanspruchbarkeit ist auf die höheren oberflächennahen Druckeigenspannungen zurückzuführen, welche durch den Strahlprozess in die Werkzeugoberfläche eingebracht werden. Der festigkeitssteigernde Einfluss der Strahlbearbeitung wurde sowohl für die Hartmetallsorte G55 als auch den pulvermetallurgischen Schnellarbeitsstahl Vanadis 30 festgestellt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>FEXRay – Verwendbarkeit von Feldemissionskathoden als Elektronenquellen in miniaturisierten Röntgenquellen</title>
		<link>https://www.forschungsstiftung.bayern.de/projekt/fexray-verwendbarkeit-von-feldemissionskathoden-als-elektronenquellen-in-miniaturisierten-roentgenquellen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dhana]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Apr 2014 13:27:27 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.forschungsstiftung-dev.bayern.de/?post_type=projekt&#038;p=4687</guid>

					<description><![CDATA[Die Entwicklung einer Silizium-Feldemissionsquelle für eine kompakte Röntgenröhre ist das Ziel des Forschungsprojekts FEXRay. Solch eine Quelle hat gegenüber bisher verwendeten Glühkathoden entscheidende Vorteile, vor allem bei Lebensdauer, Effizienz und Integrierbarkeit.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<pre class="wp-block-verse">Die Entwicklung einer Silizium-Feldemissionsquelle für eine kompakte Röntgenröhre ist das Ziel des Forschungsprojekts FEXRay. Solch eine Quelle hat gegenüber bisher verwendeten Glühkathoden entscheidende Vorteile, vor allem bei Lebensdauer, Effizienz und Integrierbarkeit.</pre>



<p>In einer Röntgenröhre werden Elektronen im Vakuum aus einer Kathode mittels Hochspannung auf eine Anode beschleunigt, wodurch Röntgenstrahlung erzeugt wird. In derzeit kommerziell erhältlichen Systemen werden die Elektronen in aller Regel durch Glühemission freigesetzt. Doch die Erzeugung der Elektronen kann auch durch kalte Feldemission erfolgen. Hierzu wird Hochspannung an Spitzen mit sehr kleinem Krümmungsradius (wenige nm) angelegt, was zu großen elektrischen Feldstärken am Ort der Spitzen führt (einige GV/m). Dadurch werden Elektronen ohne zusätzliche Heizung aus dem Material freigesetzt. Dieser Prozess bietet gegenüber der Glühemission einige Vorteile, da er sehr effizient ist und schnell an- und wieder abgeschaltet werden kann, wodurch sich die Lebensdauer des Emitters verlängert.</p>



<div class="wp-block-uagb-container highlightbox uagb-block-38bda488 alignfull uagb-is-root-container"><div class="uagb-container-inner-blocks-wrap">
<figure class="wp-block-gallery aligncenter has-nested-images columns-default is-cropped has-lightbox wp-block-gallery-10 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2014-21-01.jpg" data-lbwps-width="600" data-lbwps-height="217" data-lbwps-srcsmall="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2014-21-01.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="217" data-id="4690" src="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/2014-21-01.jpg" alt="Elektronenmikroskopaufnahme eines Silizium-Feldemitters mit einem Spitzenradius von ca. 20 nm (links) und Ausschnitt eines Emitterarrays (rechts) (Quelle: Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg, Fakultät Allgemeinwissenschaften und Mikrosystemtechnik)" class="wp-image-4690" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Elektronenmikroskopaufnahme eines Silizium-Feldemitters mit einem Spitzenradius von ca. 20 nm (links) und Ausschnitt eines Emitterarrays (rechts) (Quelle: Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg, Fakultät Allgemeinwissenschaften und Mikrosystemtechnik)</figcaption></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption"><em>Elektronenmikroskopaufnahme eines Silizium-Feldemitters mit einem Spitzenradius von ca. 20 nm (links) und Ausschnitt eines Emitterarrays (rechts) (Quelle: Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg, Fakultät Allgemeinwissenschaften und Mikrosystemtechnik)</em></figcaption></figure>
</div></div>



<p>Im Rahmen des Projekts FEXRay wurde solch ein Feldemitter auf Basis von Siliziumspitzen hergestellt und charakterisiert. Silizium als Ausgangsmaterial bietet zusätzlich Kostenvorteile und ermöglicht die monolithische Integration mit einem Röntgendetektor. Herausforderung ist allerdings, eine zeitlich stabile Elektronenemission zu erreichen. Der erarbeitete Herstellungsprozess erlaubt die Realisierung von Silizium-Feldemitterspitzen mit einer Höhe von etwa 1 µm und den nötigen Spitzenradien im nm-Bereich (siehe Abb.). Durch die Säulenstruktur wurde bei p-dotiertem Silizium eine sehr gute Stabilität mit Stromschwankungen von lediglich ±2 % erreicht. Zudem konnte gezeigt werden, dass der Betrieb der Emitter bei einem Betriebsdruck von 10─6 mbar möglich ist, wodurch derartige Feldemitter in einer Röntgenröhre als Elektronenquelle Anwendung finden können.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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