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	<title>Prozess- und Produktionstechnik &#8211; Bayerische Transformations- und Forschungsstiftung</title>
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	<title>Prozess- und Produktionstechnik &#8211; Bayerische Transformations- und Forschungsstiftung</title>
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	<item>
		<title>Prozessanalyse durch direkte Viskositätsmessung – ProVis</title>
		<link>https://www.forschungsstiftung.bayern.de/projekt/prozessanalyse-durch-direkte-viskositaetsmessung-provis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dagmar Williams]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2026 08:12:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Produktion von Kelchgläsern bewegt sich aufgrund vieler Einflussfaktoren in einem extrem komplexen Prozessablauf, der mit den aktuellen Möglichkeiten einer hoher Ausschussrate von bis zu 30 % und mehr ausgesetzt ist. Ein Messwert für die Viskosität der Glasschmelze kann die Stabilität des Prozesses steigern und somit den Grundstein für Automatisierung und mehr Nachhaltigkeit legen. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<pre class="wp-block-verse">Die Produktion von Kelchgläsern bewegt sich aufgrund vieler Einflussfaktoren in einem extrem komplexen Prozessablauf, der mit den aktuellen Möglichkeiten einer hoher Ausschussrate von bis zu 30 % und mehr ausgesetzt ist. Ein Messwert für die Viskosität der Glasschmelze kann die Stabilität des Prozesses steigern und somit den Grundstein für Automatisierung und mehr Nachhaltigkeit legen. </pre>



<p></p>



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<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">&nbsp;<br></figcaption></figure>
</div></div>



<p>Ziel des Projekts ProVis ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse durch eine Viskositätsmessung in der bestehenden Produktionsanlage zu erlangen und zu untersuchen, ob eine On-Line-Rotationsviskosimetrie zur Erkennung von Viskositätsschwankungen und zur Zuordnung zu veränderten Prozessparametern genutzt werden kann, um eine viskositätsgeregelte Tropfenformung in der Glasindustrie zu ermöglichen. Ein bereits existierendes Rührwerk, welches zur Homogenisierung der Schmelze genutzt wird, soll Viskositätsdaten erheben. Es werden die Zusammenhänge zwischen Viskosität, Glaszusammensetzung und Temperatur untersucht und die Eignung einer kontinuierlichen Viskositätsmessung als Regelgröße für die Tropfenbildung bewertet.</p>



<p></p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Digitale Fabrik für KMUs &#8211; Nutzbarmachung von Punktwolken – DigiFab4KMU</title>
		<link>https://www.forschungsstiftung.bayern.de/projekt/digitale-fabrik-fuer-kmus-nutzbarmachung-von-punktwolken-digifab4kmu/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dagmar Williams]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2026 09:03:19 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.forschungsstiftung.bayern.de/?post_type=projekt&#038;p=7284</guid>

					<description><![CDATA[Viele Unternehmen lassen ihre bestehenden Fabriken und Gebäude heute mit 3D‑Laserscannern aufnehmen. Die daraus entstehenden Punktwolken – dichte 3D-Punktebilder des Raums – sind jedoch nur eingeschränkt nutzbar: Für die Planung müssen sie meist mühsam in vollständige CAD‑Modelle überführt werden. Dieser Prozess, oft als „Scan‑to‑BIM“ bezeichnet, ist zeit- und kostenintensiv und für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) häufig nicht finanzierbar.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<pre class="wp-block-verse">Viele Unternehmen lassen ihre bestehenden Fabriken und Gebäude heute mit 3D‑Laserscannern aufnehmen. Die daraus entstehenden Punktwolken – dichte 3D-Punktebilder des Raums – sind jedoch nur eingeschränkt nutzbar: Für die Planung müssen sie meist mühsam in vollständige CAD‑Modelle überführt werden. Dieser Prozess, oft als „Scan‑to‑BIM“ bezeichnet, ist zeit- und kostenintensiv und für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) häufig nicht finanzierbar.</pre>



<p>Im Projekt DigiFab4KMU wurde daher eine Methode entwickelt, mit der Punktwolken direkt genutzt und mit zusätzlichen Informationen angereichert werden können. Ergänzend entstand ein Software‑Werkzeug, das Anwender dabei unterstützt zu entscheiden, ob eine direkte Arbeit in der Punktwolke genügt oder doch ein vollständiges CAD‑Modell erforderlich ist. Die Praxistauglichkeit wurde gemeinsam mit drei KMU in Labor- und Feldversuchen untersucht.</p>



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<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">Zielbild eines Bestandsdatenviewers zur Nutzbarmachung von Punktwolken (Quelle: Fraunhofer Institut für Gießerei-, Composite- und Verarbeitungstechnik IGCV)</figcaption></figure>
</div></div>



<p>Bei Bihler wurden Punktwolken mit bestehenden CAD‑Daten überlagert, um Layoutpläne des Werks zu aktualisieren. Eberle nutzte angereicherte Punktwolken, um Anlagen mit Zusatzdaten zu verknüpfen und so Bestandsdokumentation und Verlagerungsplanung zu verbessern. Bei Hufschmied wurden Maschinen in der Punktwolke mit Live‑Daten aus Dashboards gekoppelt, um Zustände der Anlagen direkt im 3D‑Modell sichtbar zu machen.</p>



<p>Die Ergebnisse zeigen: Eine wirtschaftliche Direktnutzung von Punktwolken ist möglich und bietet besonders bei der Layoutplanung ein hohes Kosten‑Nutzen‑Potenzial. Gleichzeitig bestehen noch Lücken bei Schnittstellen zu CAD‑ und Layoutsystemen. Künftige Forschungs- und Entwicklungsarbeiten sollen daher bessere Schnittstellen, generative Layoutplanung und die Kopplung an den Digitalen Zwilling vorantreiben – mit dem Ziel, Umplanungen für KMU weiter zu beschleunigen und zu vergünstigen.</p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Trajektorienplanung zur Steigerung der Dynamik von Fertigungsprozessen der Lasermaterialbearbeitung – TRAMIK</title>
		<link>https://www.forschungsstiftung.bayern.de/projekt/trajektorienplanung-zur-steigerung-der-dynamik-von-fertigungsprozessen-der-lasermaterialbearbeitung-tramik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dagmar Williams]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2026 08:12:18 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.forschungsstiftung-dev.bayern.de/?post_type=projekt&#038;p=5162</guid>

					<description><![CDATA[Die laserbasierte Materialbearbeitung erfordert eine stetige Steigerung von Qualität und Durchsatz. Galvanometrische Scanneroptiken – Schlüsselkomponenten dieser Prozesse – stoßen bei komplexen Bewegungen an ihre physikalischen Grenzen. Abweichungen von der Soll-Bahn sowie von der Geschwindigkeit beeinträchtigen dabei die Prozessstabilität und das Ergebnis sowohl bei gepulsten als auch bei kontinuierlichen Laserprozessen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<pre class="wp-block-verse">Die laserbasierte Materialbearbeitung erfordert eine stetige Steigerung von Qualität und Durchsatz. Galvanometrische Scanneroptiken – Schlüsselkomponenten dieser Prozesse – stoßen bei komplexen Bewegungen an ihre physikalischen Grenzen. Abweichungen von der Soll-Bahn sowie von der Geschwindigkeit beeinträchtigen dabei die Prozessstabilität und das Ergebnis sowohl bei gepulsten als auch bei kontinuierlichen Laserprozessen.</pre>



<p>Ziel des Projekts TRAMIK war es, das volle Potenzial der vorhandenen Hardware auszureizen und die Dynamik von Scanneroptiken maßgeblich zu steigern. Durch eine intelligente, modellbasierte Trajektorienplanung sollte das dynamische Verhalten der Systemkomponenten bereits im Vorfeld berücksichtigt werden, um Abweichungen proaktiv zu kompensieren und so höhere Bearbeitungsgeschwindigkeiten bei maximaler Präzision zu ermöglichen.</p>



<div class="wp-block-uagb-container highlightbox uagb-block-38bda488 alignfull uagb-is-root-container"><div class="uagb-container-inner-blocks-wrap">
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<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1501_Bild1.jpg" data-lbwps-width="2880" data-lbwps-height="2160" data-lbwps-srcsmall="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1501_Bild1-1024x768.jpg"><img decoding="async" width="2880" height="2160" data-id="7567" src="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1501_Bild1.jpg" alt="Bearbeitungsergebnis am Beispiel einer Titanfolie (Quelle: Technische Universität München, Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften (iwb), RAYLASE GmbH)" class="wp-image-7567" srcset="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1501_Bild1.jpg 2880w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1501_Bild1-1024x768.jpg 1024w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1501_Bild1-1707x1280.jpg 1707w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1501_Bild1-768x576.jpg 768w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1501_Bild1-1536x1152.jpg 1536w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1501_Bild1-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2880px) 100vw, 2880px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Bearbeitungsergebnis am Beispiel einer Titanfolie (Quelle: Technische Universität München, Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften (iwb), RAYLASE GmbH)</figcaption></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">Bearbeitungsergebnis am Beispiel einer Titanfolie (Quelle: Technische Universität München, Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften (iwb), RAYLASE GmbH)</figcaption></figure>
</div></div>



<p>Im Rahmen der Kooperation wurden systemunabhängige Modelle für Scanneroptiken und Laserstrahlquellen entwickelt. Diese dienten als Grundlage für ein Software-Modul, das zwei Kernansätze kombiniert: eine modellbasierte Vorsteuerung zur Kompensation mechanischer Trägheit und eine iterative Fehlerkompensation zur Optimierung der Bahntreue. Ergänzt wurde dies durch eine Hardware-Synchronisation von Laser und Scanner sowie durch die Implementierung echtzeitfähiger Optimierungsalgorithmen direkt auf der Steuerungshardware.</p>



<p>Die Projektergebnisse belegen eine signifikante Steigerung der Dynamik. In der Anwendung konnte die Bearbeitungsrate um über 50 % erhöht werden. Bei kontinuierlichen Bahnen wurde eine Reduktion des mittleren Flächenfehlers um über 30 % nachgewiesen. Die entwickelten Methoden erlauben eine optimale Nutzung der mechanischen Grenzen von Scanneroptiken und verbessern so die Wirtschaftlichkeit hochdynamischer Laserprozesse.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Optische Dehnratenregelung in der Werkstoffcharakterisierung</title>
		<link>https://www.forschungsstiftung.bayern.de/projekt/optische-dehnratenregelung-in-der-werkstoffcharakterisierung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dagmar Williams]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2026 08:00:21 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.forschungsstiftung-dev.bayern.de/?post_type=projekt&#038;p=5284</guid>

					<description><![CDATA[Für die gezielte Umformung metallischer Werkstoffe ist eine grundlegende Kenntnis des Werkstoffverhaltens notwendig. Im Rahmen von Charakterisierungsversuchen, wie beispielsweise dem Zugversuch, werden spezifische Werkstoffkenngrößen wie Fließbeginn, Zugfestigkeit, Gleichmaßdehnung und Bruchdehnung ermittelt. Zudem kann das elastisch-plastische Materialverhalten analysiert werden. Durch die geeignete Wahl eines Materialmodells wird dieses Werkstoffverhalten in einer Simulation hinterlegt. Solche Simulationen bilden den Fertigungsprozess ab, dienen der Auslegung von Werkzeugen und Platinenzuschnitten und leisten einen Beitrag, Bauteile sicher und ressourcenschonend auslegen zu können.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<pre class="wp-block-verse">Für die gezielte Umformung metallischer Werkstoffe ist eine grundlegende Kenntnis des Werkstoffverhaltens notwendig. Im Rahmen von Charakterisierungsversuchen, wie beispielsweise dem Zugversuch, werden spezifische Werkstoffkenngrößen wie Fließbeginn, Zugfestigkeit, Gleichmaßdehnung und Bruchdehnung ermittelt. Zudem kann das elastisch-plastische Materialverhalten analysiert werden. Durch die geeignete Wahl eines Materialmodells wird dieses Werkstoffverhalten in einer Simulation hinterlegt. Solche Simulationen bilden den Fertigungsprozess ab, dienen der Auslegung von Werkzeugen und Platinenzuschnitten und leisten einen Beitrag, Bauteile sicher und ressourcenschonend auslegen zu können.</pre>



<p>Viele metallische Werkstoffe weisen eine Dehnratensensitivität auf. Das bedeutet, dass sich das Werkstoffverhalten in Abhängigkeit der Dehnrate und damit der Umformgeschwindigkeit verändert. Bereits bei quasi-statischen Charakterisierungsversuchen kommt es zu Abweichungen der Zieldehnrate. Die Berücksichtigung der tatsächlichen Dehnratensensitivität führt somit zu einer verbesserten Materialmodellierung und damit zu einer verbesserten simulativen Abbildung des Materialverhaltens.</p>



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<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1565_Bild1.jpg" data-lbwps-width="2099" data-lbwps-height="693" data-lbwps-srcsmall="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1565_Bild1-1024x338.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="2099" height="693" data-id="7564" src="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1565_Bild1.jpg" alt="Schematischer Aufbau des Regelkreises für die optische Dehnratenregelung und Auswirkung auf die Charakterisierung des Fließverhaltens von Blechwerkstoffen (Quelle: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Lehrstuhl für Fertigungstechnologie (LFT))" class="wp-image-7564" srcset="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1565_Bild1.jpg 2099w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1565_Bild1-1024x338.jpg 1024w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1565_Bild1-768x254.jpg 768w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1565_Bild1-1536x507.jpg 1536w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1565_Bild1-2048x676.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2099px) 100vw, 2099px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Schematischer Aufbau des Regelkreises für die optische Dehnratenregelung und Auswirkung auf die Charakterisierung des Fließverhaltens von Blechwerkstoffen (Quelle: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Lehrstuhl für Fertigungstechnologie (LFT))</figcaption></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">Schematischer Aufbau des Regelkreises für die optische Dehnratenregelung und Auswirkung auf die Charakterisierung des Fließverhaltens von Blechwerkstoffen (Quelle: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Lehrstuhl für Fertigungstechnologie (LFT))</figcaption></figure>
</div></div>



<p>Im Rahmen des Forschungsprojekts wurde in Zusammenarbeit mit den Projektpartnern eine robuste Methode zur Durchführung optisch dehnratengeregelter Versuche erarbeitet und der Einfluss auf die Prognosequalität von Simulationen analysiert. Hierdurch wurde die Differenz zwischen der nominell gewählten und der tatsächlichen Dehnrate signifikant reduziert. Zudem konnte am Beispiel eines Tiefziehprozesses aufgezeigt werden, dass die erarbeitete Methode die Abbildungsgüte der Prozesssimulation signifikant steigert.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Dynamische Vermessung von Schnellläuferpressen</title>
		<link>https://www.forschungsstiftung.bayern.de/projekt/dynamische-vermessung-von-schnelllaeuferpressen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dagmar Williams]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2026 07:31:11 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.forschungsstiftung-dev.bayern.de/?post_type=projekt&#038;p=5239</guid>

					<description><![CDATA[Die Maschinen- und Prozessfähigkeit von Schnellläuferpressen wird bislang überwiegend mittels statischer Prüfverfahren bewertet. Diese erfassen jedoch nicht die hochdynamischen Betriebszustände während der Produktion. In der Praxis zeigt sich, dass Pressen mit vergleichbaren statischen Kennwerten im dynamischen Betrieb unterschiedliches Verhalten aufweisen. Ursachen sind dynamische Effekte wie Schwingungen und Verlagerungen, die bislang weder systematisch gemessen noch bewertet werden können.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<pre class="wp-block-verse">Die Maschinen- und Prozessfähigkeit von Schnellläuferpressen wird bislang überwiegend mittels statischer Prüfverfahren bewertet. Diese erfassen jedoch nicht die hochdynamischen Betriebszustände während der Produktion. In der Praxis zeigt sich, dass Pressen mit vergleichbaren statischen Kennwerten im dynamischen Betrieb unterschiedliches Verhalten aufweisen. Ursachen sind dynamische Effekte wie Schwingungen und Verlagerungen, die bislang weder systematisch gemessen noch bewertet werden können.</pre>



<p>Ziel des Forschungsvorhabens war die Entwicklung eines neuartigen, dynamischen Prüf- und Bewertungskonzepts zur Charakterisierung von Schnellläuferpressen unter realitätsnahen Betriebsbedingungen. Damit sollte eine standardisierte Bewertung unterschiedlicher Maschinen ermöglicht werden.</p>



<div class="wp-block-uagb-container highlightbox uagb-block-38bda488 alignfull uagb-is-root-container"><div class="uagb-container-inner-blocks-wrap">
<figure class="wp-block-gallery aligncenter has-nested-images columns-default is-cropped has-lightbox wp-block-gallery-5 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1504_Bild1.jpeg" data-lbwps-width="2048" data-lbwps-height="1536" data-lbwps-srcsmall="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1504_Bild1-1024x768.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="2048" height="1536" data-id="7558" src="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1504_Bild1.jpeg" alt="Einbau des entwickelten Systems zur dynamischen Charakterisierung von Schnellläuferpressen. Links im Presseneinbauraum: Messmodul mit fünf kapazitiven Sensoren (blaue Kabel) zur Überwachung des Presseneinbauraums während der Prüfroutine. Zentral im Presseneinbauraum: Werkzeugmodul zur Lasteinleitung mit vier piezoelektrischen Kraftmessdosen (grüne Kabel) zur Überwachung der Kraftrandbedingungen während der Prüfroutine. (Quelle: Technische Universität München, Lehrstuhl für Umformtechnik und Gießereiwesen (utg))" class="wp-image-7558" srcset="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1504_Bild1.jpeg 2048w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1504_Bild1-1024x768.jpeg 1024w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1504_Bild1-1707x1280.jpeg 1707w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1504_Bild1-768x576.jpeg 768w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1504_Bild1-1536x1152.jpeg 1536w" sizes="auto, (max-width: 2048px) 100vw, 2048px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Einbau des entwickelten Systems zur dynamischen Charakterisierung von Schnellläuferpressen. Links im Presseneinbauraum: Messmodul mit fünf kapazitiven Sensoren (blaue Kabel) zur Überwachung des Presseneinbauraums während der Prüfroutine. Zentral im Presseneinbauraum: Werkzeugmodul zur Lasteinleitung mit vier piezoelektrischen Kraftmessdosen (grüne Kabel) zur Überwachung der Kraftrandbedingungen während der Prüfroutine. (Quelle: Technische Universität München, Lehrstuhl für Umformtechnik und Gießereiwesen (utg))</figcaption></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">Einbau des entwickelten Systems zur dynamischen Charakterisierung von Schnellläuferpressen. Links im Presseneinbauraum: Messmodul mit fünf kapazitiven Sensoren (blaue Kabel) zur Überwachung des Presseneinbauraums während der Prüfroutine. Zentral im Presseneinbauraum: Werkzeugmodul zur Lasteinleitung mit vier piezoelektrischen Kraftmessdosen (grüne Kabel) zur Überwachung der Kraftrandbedingungen während der Prüfroutine. (Quelle: Technische Universität München, Lehrstuhl für Umformtechnik und Gießereiwesen (utg))</figcaption></figure>
</div></div>



<p>Im Projekt wurde ein modulares Gesamtsystem aus Messmodulen, einem Prüfwerkzeug und einer Auswerteroutine entwickelt. Die Messmodule erfassen berührungslos vertikale und horizontale Stößelbewegungen mit hoher Auflösung. Ergänzend wurde ein Werkzeug zur definierten Aufbringung von Kräften und Momenten konzipiert. Datenerfassung und -auswertung erfolgten über eine zeitsynchrone Messkette mit einer halbautomatisierten Auswerteroutine. Die Validierung des Systems wurde an einer Referenzpresse durchgeführt und anschließend auf industrielle Schnellläuferpressen übertragen.</p>



<p>Als Ergebnis steht ein portables Prüfsystem zur Verfügung, das dynamische Maschinenkennwerte zuverlässig erfasst. Auf dieser Basis wurden Bewertungs- und Vergleichsmetriken abgeleitet, die eine realitätsnahe Zustandsbewertung von Schnellläuferpressen ermöglichen. Das Projekt zeigt ein hohes Potenzial für den industriellen Einsatz sowie für die Standardisierung dynamischer Pressenprüfungen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Prozessentwicklung zur Gewinnung nativer Pflanzenproteinfraktionen – NATPRO2.0</title>
		<link>https://www.forschungsstiftung.bayern.de/projekt/prozessentwicklung-zur-gewinnung-nativer-pflanzenproteinfraktionen-natpro2-0/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dagmar Williams]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jan 2026 13:11:33 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.forschungsstiftung.bayern.de/?post_type=projekt&#038;p=7483</guid>

					<description><![CDATA[Im Rahmen des Projekts „NATPRO2.0“ soll ein Prozess zur Gewinnung von nativem isolierten Pflanzenprotein und  -proteinfraktionen entwickelt werden, welcher Reproduzierbarkeit bei hoher Produktqualität ermöglicht. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<pre class="wp-block-verse">Im Rahmen des Projekts „NATPRO2.0“ soll ein Prozess zur Gewinnung von nativem isolierten Pflanzenprotein und  -proteinfraktionen entwickelt werden, welcher Reproduzierbarkeit bei hoher Produktqualität ermöglicht. </pre>



<p></p>



<div class="wp-block-uagb-container highlightbox uagb-block-38bda488 alignfull uagb-is-root-container"><div class="uagb-container-inner-blocks-wrap">
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<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">&nbsp;<br></figcaption></figure>
</div></div>



<p>Der Fokus liegt auf einer produktschonenden Prozessführung und damit Gewinnung von reaktivem und hoch funktionellem Protein. Durch die Anwendung alternativer Extraktionsmittel soll eine Proteinschädigung bereits bei der Extraktion vermieden werden. Die weitere Aufreinigung und Fraktionierung wird mittels Membranfiltration etabliert, skaliert und optimiert. Die gewonnenen reaktiven Proteinfraktionen werden anschließend in innovativen Produktanwendungen getestet. Zudem soll der entwickelte Prozess in dem Aspekt der Nachhaltigkeit (LCA) mit dem konventionellen Prozess vergleichend bewertet werden.</p>



<p></p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Entwicklung eines Niedrigtemperatur-Ammoniakzersetzungskatalysators – AmmoH₂</title>
		<link>https://www.forschungsstiftung.bayern.de/projekt/entwicklung-eines-niedrigtemperatur-ammoniakzersetzungskatalysators-ammoh%e2%82%82/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dagmar Williams]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2026 14:34:13 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.forschungsstiftung.bayern.de/?post_type=projekt&#038;p=7477</guid>

					<description><![CDATA[Im Projekt AmmoH₂ soll ein Niedrigtemperatur-Ammoniakzersetzungskatalysator entwickelt werden. Wegen seiner hohen Wasserstoffdichte und Verflüssigbarkeit bei 8 bar und Umgebungstemperatur wird Ammoniak (NH) als Wasserstoff-Speicher- und Transportmedium bedeutender. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<pre class="wp-block-verse">Im Projekt AmmoH<sub>2</sub> soll ein Niedrigtemperatur-Ammoniakzersetzungskatalysator entwickelt werden. Wegen seiner hohen Wasserstoffdichte und Verflüssigbarkeit bei 8 bar und Umgebungstemperatur wird Ammoniak (NH) als Wasserstoff-Speicher- und Transportmedium bedeutender. </pre>



<p></p>



<div class="wp-block-uagb-container highlightbox uagb-block-38bda488 alignfull uagb-is-root-container"><div class="uagb-container-inner-blocks-wrap">
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<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">&nbsp;<br></figcaption></figure>
</div></div>



<p>Projektziel ist die Entwicklung eines Nickelkatalysators in Tablettenform, der die energieintensive Zersetzung ohne teures Ruthenium (Ru) von Temperaturen über 800°C auf 400 bis 600°C senkt. Dabei wird das MgO-AlO-Trägermaterial modifiziert und mit Promotoren wie CeO und NiO ergänzt. Nach Screening und Tests im Fixed-Bed-Reaktor wird der Katalysator skaliert und mit Fokus auf Langzeitstabilität getestet.</p>



<p></p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Evaluierung des Metal-Binder-Jettings zur Herstellung von HF-Komponenten– HF-Binder</title>
		<link>https://www.forschungsstiftung.bayern.de/projekt/evaluierung-des-metal-binder-jettings-zur-herstellung-von-hf-komponenten-hf-binder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dagmar Williams]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2026 14:11:10 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.forschungsstiftung.bayern.de/?post_type=projekt&#038;p=7468</guid>

					<description><![CDATA[Das Streben nach höheren Datenraten und größerer Bandbreite in der Kommunikationstechnik oder höherer Auflösung von z. B. Radarsensoren führt zu immer komplexeren Hochfrequenz(HF-)komponenten, die mit gesteigerten Anforderungen an die Fertigungsverfahren einhergehen. Anwendungsfelder wie z.B. die Luft- und Raumfahrt oder die maritime Schifffahrt stellen – zusätzlich zu den elektrischen – hohe Anforderungen hinsichtlich der Widerstandsfähigkeit gegen Umwelteinflüsse.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<pre class="wp-block-verse">Das Streben nach höheren Datenraten und größerer Bandbreite in der Kommunikationstechnik oder höherer Auflösung von z. B. Radarsensoren führt zu immer komplexeren Hochfrequenz(HF-)komponenten, die mit gesteigerten Anforderungen an die Fertigungsverfahren einhergehen. Anwendungsfelder wie z.B. die Luft- und Raumfahrt oder die maritime Schifffahrt stellen – zusätzlich zu den elektrischen – hohe Anforderungen hinsichtlich der Widerstandsfähigkeit gegen Umwelteinflüsse.</pre>



<p></p>



<div class="wp-block-uagb-container highlightbox uagb-block-38bda488 alignfull uagb-is-root-container"><div class="uagb-container-inner-blocks-wrap">
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<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">&nbsp;<br></figcaption></figure>
</div></div>



<p>Das Projekt konzentriert sich auf das Binder-Jetting-3D-Druckverfahren zur Herstellung mechanisch robuster, vollmetallischer HF-Komponenten. Ziel ist die Technologieevaluation, um den Einsatzbereich in der HF-Technik zu bestimmen und die Auswirkungen von Oberflächenrauheit und des Sinterns auf HF-Eigenschaften zu untersuchen, um anspruchsvolle Anwendungen in der Luft-/Raumfahrt zu unterstützen.</p>



<p></p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>InterActiveMagSec – Entwicklung eines interaktiven magnetischen Security Features</title>
		<link>https://www.forschungsstiftung.bayern.de/projekt/interactivemagsec-entwicklung-eines-interaktiven-magnetischen-security-features/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dagmar Williams]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2026 12:39:09 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.forschungsstiftung-dev.bayern.de/?post_type=projekt&#038;p=5208</guid>

					<description><![CDATA[Für die Aufrechterhaltung der Fälschungssicherheit von Banknoten und Dokumenten weisen moderne Sicherheitsmerkmale neben einer hohen optischen Attraktivität zunehmend spezielle Funktionalitäten auf. Durch die Integration von frei beweglichen Magnetpartikeln in Mikrokapseln mit flüssigem Kern kann in einem gedruckten Sicherheitsmerkmal ein neuartiger interaktiver Farbeffekt erzeugt werden.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<pre class="wp-block-verse">Für die Aufrechterhaltung der Fälschungssicherheit von Banknoten und Dokumenten weisen moderne Sicherheitsmerkmale neben einer hohen optischen Attraktivität zunehmend spezielle Funktionalitäten auf. Durch die Integration von frei beweglichen Magnetpartikeln in Mikrokapseln mit flüssigem Kern kann in einem gedruckten Sicherheitsmerkmal ein neuartiger interaktiver Farbeffekt erzeugt werden.</pre>



<p>Für einen intensiven Farbeffekt werden als interaktives Element monodisperse Partikel benötigt, die die Mikrokapsel weitgehend ausfüllen. Zielsetzung des Projektes war deshalb neben der Entwicklung neuartiger magnetisierbarer Partikel mit absolut einheitlicher Form und Größe sowie einem brillanten Farbeffekt die Entwicklung eines skalierbaren Herstellungsverfahrens für Mikrokapseln, gefüllt mit möglichst genau einem Partikel. Damit der Raum innerhalb einer Kapsel bestmöglich ausgenutzt und dadurch das beste visuelle Ergebnis liefert, werden monomodale Pigmente als aktives Element benötigt. Diese neuartigen Partikel zeichnen sich durch ihre absolute Gleichheit in Form, Farbe und Größe aus. Das interaktive Verhalten, als weitere Abgrenzung zu bestehenden Technologien, wird durch das drehbare Lagern dieser magnetisierbaren Pigmente in separaten monomodalen Mikrokapseln erreicht.</p>



<div class="wp-block-uagb-container highlightbox uagb-block-38bda488 alignfull uagb-is-root-container"><div class="uagb-container-inner-blocks-wrap">
<figure class="wp-block-gallery aligncenter has-nested-images columns-default is-cropped has-lightbox wp-block-gallery-9 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1502_Bild1.jpg" data-lbwps-width="1334" data-lbwps-height="291" data-lbwps-srcsmall="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1502_Bild1-1024x223.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1334" height="291" data-id="7456" src="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1502_Bild1.jpg" alt="a) Vorprojekt-Kapseln mit Pigmenten verschiedener Größe b) ICT-Kapsel, gefüllt mit einem leuchtstarken, beweglichen Sechseck-Pigment c) ICT-Handmuster Orange-Gold-Grün d) ICT-Handmuster Gold-Rot-Violett. (Quelle: Giesecke+Devrient Currency Technology GmbH)" class="wp-image-7456" srcset="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1502_Bild1.jpg 1334w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1502_Bild1-1024x223.jpg 1024w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1502_Bild1-768x168.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1334px) 100vw, 1334px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">a) Vorprojekt-Kapseln mit Pigmenten verschiedener Größe b) ICT-Kapsel, gefüllt mit einem leuchtstarken, beweglichen Sechseck-Pigment c) ICT-Handmuster Orange-Gold-Grün d) ICT-Handmuster Gold-Rot-Violett. (Quelle: Giesecke+Devrient Currency Technology GmbH)</figcaption></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">a) Vorprojekt-Kapseln mit Pigmenten verschiedener Größe b) ICT-Kapsel, gefüllt mit einem leuchtstarken, beweglichen Sechseck-Pigment c) ICT-Handmuster Orange-Gold-Grün d) ICT-Handmuster Gold-Rot-Violett. (Quelle: Giesecke+Devrient Currency Technology GmbH)<br></figcaption></figure>
</div></div>



<p>An dem Projekt waren fünf Partner beteiligt. Mit den von der Papierfabrik Louisenthal GmbH entwickelten Pigmenten, die eine definierte Größe und einen brillanten Farbeffekt aufweisen, wurden von der TH Nürnberg Methoden zur Aufreinigung sowie zur Oberflächenmodifizierung und Stabilisierung im Trägerfluid erforscht. Verschiedene Konzepte zur Verarbeitbarkeit und Mikroverkapselung der partikelgefüllten Kernsuspensionen wurden durch die Brace GmbH und das Fraunhofer Institut für Chemische Technologie (ICT) untersucht und weiterentwickelt. Abschießend erfolgten bei Giesecke+Devrient Currency Technology GmbH Untersuchungen zum Einsatz der hergestellten Mikrokapseln in druckbaren Lacken sowie die Herstellung von Farbmustern.</p>



<p>Im vorgestellten Projekt konnte ein neuartiges skalierbares Herstellverfahren zur Fertigung von Pigmenten in beliebiger Form, Größe und Zusammensetzung entwickelt werden. Mit den dadurch verfügbaren Pigmenten konnten Mikrokapseln hergestellt werden, mit denen unter der Einwirkung eines äußeren Magnetfeldes makroskopisch die gewünschte Farbveränderung gezeigt werden konnte.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Thermisches Spritzen von aluminiumhaltigen Verschleißschutzschichten auf Glasformen zur umweltfreundlichen Herstellung von Behältergläsern</title>
		<link>https://www.forschungsstiftung.bayern.de/projekt/thermisches-spritzen-von-aluminiumhaltigen-verschleissschutzschichten-auf-glasformen-zur-umweltfreundlichen-herstellung-von-behaelterglaesern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dagmar Williams]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2026 12:18:48 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.forschungsstiftung-dev.bayern.de/?post_type=projekt&#038;p=5170</guid>

					<description><![CDATA[Verschleißschutzschichten erhöhen die Standzeit von Bauteilen, besonders in abrasiven, korrosiven und sehr heißen Medien. In der Glasindustrie sind kurze Taktzeiten nur mit Formen mit hoher Wärmeleitfähigkeit möglich. Daher wird oft kostengünstiger Grauguss eingesetzt. Nickelbasierte Verschleißschutzschichten sind zwar etabliert, aber sehr teuer und als kritische Materialien eingestuft. Nach einer gewissen Zyklenzahl haftet zudem die heiße Glasschmelze an der Formoberfläche, was die korrekte Formgebung verhindert. Als Gegenmaßnahme wird derzeit eine Öl‑Graphit‑Suspension aufgetragen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<pre class="wp-block-verse">Verschleißschutzschichten erhöhen die Standzeit von Bauteilen, besonders in abrasiven, korrosiven und sehr heißen Medien. In der Glasindustrie sind kurze Taktzeiten nur mit Formen mit hoher Wärmeleitfähigkeit möglich. Daher wird oft kostengünstiger Grauguss eingesetzt. Nickelbasierte Verschleißschutzschichten sind zwar etabliert, aber sehr teuer und als kritische Materialien eingestuft. Nach einer gewissen Zyklenzahl haftet zudem die heiße Glasschmelze an der Formoberfläche, was die korrekte Formgebung verhindert. Als Gegenmaßnahme wird derzeit eine Öl‑Graphit‑Suspension aufgetragen.</pre>



<p>Ziel des Projekts war die Entwicklung aluminiumhaltiger Schutzschichten auf Al‑Fe(X)-Basis als Ersatz für Ni‑Systeme. Angestrebt wurden reproduzierbare, haftfeste, verschleiß‑ und korrosionsbeständige Schichten mit deutlich geringerer Glasanhaftung und längerer Standzeit.</p>



<div class="wp-block-uagb-container highlightbox uagb-block-38bda488 alignfull uagb-is-root-container"><div class="uagb-container-inner-blocks-wrap">
<figure class="wp-block-gallery aligncenter has-nested-images columns-default is-cropped has-lightbox wp-block-gallery-10 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1477_Bild1.png" data-lbwps-width="4559" data-lbwps-height="2460" data-lbwps-srcsmall="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1477_Bild1-1024x553.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="4559" height="2460" data-id="7452" src="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1477_Bild1.png" alt="Neu entwickelter Al G Beschichtungsprozess und Materialsystem (Quelle: Neue Materialien Bayreuth GmbH)" class="wp-image-7452" srcset="https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1477_Bild1.png 4559w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1477_Bild1-1024x553.png 1024w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1477_Bild1-768x414.png 768w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1477_Bild1-1536x829.png 1536w, https://www.forschungsstiftung.bayern.de/wp-content/uploads/1477_Bild1-2048x1105.png 2048w" sizes="auto, (max-width: 4559px) 100vw, 4559px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Neu entwickelter Al-G-Beschichtungsprozess und Materialsystem (Quelle: Neue Materialien Bayreuth GmbH)</figcaption></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption"> Neu entwickelter Al-G-Beschichtungsprozess und Materialsystem (Quelle: Neue Materialien Bayreuth GmbH)</figcaption></figure>
</div></div>



<p>Neben der Entwicklung neuer Beschichtungsmaterialien wurden thermische Spritzverfahren für die homogene Innenbeschichtung von Glasformen entwickelt. Zielgrößen waren eine Konturgenauigkeit von ± 10 µm, eine Dichte von ≥ 98 %, eine hohe Haftfestigkeit, geringe Eigenspannungen, weniger Nacharbeit und kontrollierte Oxidbildung, um die Standzeit ohne Nutzung von Trennmitteln zu erhöhen. Für die industrielle Übertragbarkeit erfolgte die Entwicklung von 3D‑Demoteilen. Der Geometrieeinfluss auf Prozessfenster, Spannungen und Verzug wurde systematisch untersucht. Darauf aufbauend wurden Prozessführung und Parameter optimiert.</p>



<p>Im Ergebnis zeigen Al-Fe-X-basierte, nickelfreie Beschichtungen sehr gute Haftung sowie hohe Härte und Dichte und können die Glasanhaftung signifikant reduzieren. Im Betrieb wurde eine deutliche Standzeitsteigerung ohne Rissbildung und ohne den Einsatz von Trennmitteln erreicht.</p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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